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Google macht Schluss: Viele Gmail-Nutzer müssen sich umstellen

Google verabschiedet sich bei Gmail von einer bekannten, aber unsicheren Login-Methode. Stattdessen setzt der E-Mail-Dienst künftig auf QR-Codes und andere Arten der Verifizierung. Das soll die Sicherheit erhöhen und Betrug eindämmen.

Gmail: Google schafft SMS-Codes zur Anmeldung ab



Google will die SMS-Authentifizierung bei Gmail und vielen anderen Diensten abschaffen, wie ein Unternehmenssprecher gegenüber Medien bestätigt hat. SMS-Codes zur Anmeldung seien nicht mehr sicher genug, heißt es. Phishing-Angriffe, SIM-Swapping und Missbrauch durch Betrüger machten SMS als Verifizierungsmethode zunehmend unzuverlässig. Stattdessen sollen QR-Codes zum Einsatz kommen, die Nutzer mit ihrer Smartphone-Kamera scannen.

Bislang nutzt Google SMS-Codes für zwei Zwecke: Zum einen zur Identitätsprüfung, zum anderen zur Verhinderung von Betrug, etwa wenn massenhaft Fake-Accounts erstellt werden. Doch gerade hier gibt es ein großes Problem: Kriminelle nutzen SMS-Codes für so genannte Traffic-Pumping-Betrügereien. Mit der Umstellung auf QR-Codes will Google solchen Machenschaften einen Riegel vorschieben.

Statt SMS: So ändert sich die Gmail-Anmeldung

In den kommenden Monaten wird Google das System umstellen. Statt einer SMS mit einem sechsstelligen Code erscheint ein QR-Code auf dem Bildschirm, den Nutzer mit der Kamera ihres Smartphones scannen müssen.

Das hat laut Google zwei Vorteile: Erstens sinkt die Gefahr, auf Phishing-Angriffe hereinzufallen. Schließlich gibt es keinen Code mehr, den Nutzer versehentlich an Betrüger weitergeben könnten. Zum anderen entfällt die Abhängigkeit von Mobilfunkanbietern, welche die SMS bislang zustellen müssen.

Wann genau Google die Umstellung für alle Nutzer abschließt, bleibt offen. Fest steht aber, dass das Unternehmen die Sicherheitsmaßnahmen für Gmail und andere Google-Dienste weiter ausbaut – und sich endgültig von unsicheren Methoden wie SMS-Codes verabschiedet. Quelle: Giga







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