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Die Weltwirtschaft am Abgrund: Was die Hormus-Blockade wirklich kostet

Die Straße von Hormus ist zu und das ist kein kleines Problem, sondern ein wirtschaftlicher Flächenbrand. 

Die Zahlen der Krise:

Der tägliche Preis: Experten sprechen von Kosten in zweistelliger Millionenhöhe pro Tag, allein durch explodierende Versicherungsprämien für Tanker und Zusatzkosten durch Umwege.
Eine Schwarz-Weiß-Aufnahme einer völlig zerstörten Straßenzüge. Links und rechts stehen Ruinen von Gebäuden mit weggebrochenen Wänden und Trümmerhaufen am Boden. Die Szene wirkt verlassen und verdeutlicht die verheerenden Auswirkungen von Konflikten.
Die Blockade der Straße von Hormus kostet die Weltwirtschaft jeden Tag Millionen! 




Der wirtschaftliche Kollaps: Das Institut der deutschen Wirtschaft warnt vor einem BIP-Verlust in Deutschland von rund 40 Milliarden Euro über die nächsten zwei Jahre, falls der Ölpreis auf einem hohen Niveau verharrt.


Das Volumen: Ein Fünftel des weltweiten Öls und ein Viertel des globalen Flüssiggases (LNG) stecken fest. Über 68 Tanker liegen derzeit völlig untätig vor der Meerenge – Stillstand statt Energieversorgung.

Warum trifft uns das in Deutschland?

Auch wenn wir unser Öl aktuell aus anderen Quellen beziehen: Der globale Marktpreis ist eins. Steigt der Preis für Brent-Öl, steigen bei uns an der Zapfsäule, bei der Heizung und bei allen Waren die Preise. Wir reden hier von einem möglichen Inflationsschock von bis zu 2 Prozentpunkten.

Ein Teufelskreis:

Die Versicherer haben die Reißleine gezogen. Kaum ein Schiff bekommt noch Deckung, um in die Region zu fahren; Das Risiko ist schlichtweg nicht mehr versicherbar. Sogar humanitäre Hilfe, wie die der WHO, kommt durch die Blockade nicht mehr an ihre Ziele.

Meinung: Das ist kein kleiner Konflikt am Rande. Das ist eine Bedrohung für unsere Wirtschaft, die uns direkt am Geldbeutel trifft. Wenn das Öl-Nadelöhr dicht bleibt, zahlen wir alle die Rechnung – an der Tanke und im Supermarkt.

Was denkt ihr: Muss der Westen hier militärisch eingreifen, um die Handelsrouten freizuschaffen, oder riskieren wir damit den direkten Krieg? Diskutiert in den Kommentaren!








Von: Jonas
Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft, WHO, 
Bildquelle: Levi Meir Clancy auf Unsplash
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