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Öl-Sanktionen gelockert: Merz äußert deutliche Kritik

Die US-Regierung macht eine massive Kehrtwende: Um die explodierenden Energiepreise nach der Blockade der Straße von Hormus durch den Iran-Krieg einzufangen, dürfen Länder für die nächsten 30 Tage russisches Öl kaufen, das bereits auf Tankern auf hoher See liegt. Bundeskanzler Friedrich Merz findet das falsch. Während eines Besuchs im norwegischen Andöya stellte er sich am Freitag demonstrativ gegen den Alleingang aus Washington. Er bezeichnete das Vorgehen als ein Signal in die falsche Richtung. Moskau zeige im Krieg gegen die Ukraine keinerlei Verhandlungsbereitschaft, daher müsse der Druck auf den Kreml steigen; nicht sinken. Dass Washington hier bei den G7-Partnern weitgehend isoliert agiert, macht die Stimmung innerhalb des Bündnisses spürbar angespannter. Merz betont, es habe eine klare Mehrheit gegen diesen Schritt gegeben, die das Weiße Haus letztlich ignorierte. Das russische Lager hingegen nimmt das Angebot dankend an. Der Kreml-Gesandte Kirill Dmitrijew wertete den Schritt b...

FSB erklärt Telegram zur Gefahr – Folgt jetzt das totale Verbot in Russland?

Was sich seit Wochen durch Drosselungen und Fehlermeldungen angekündigt hat, ist nun amtlich: Der russische Geheimdienst FSB hat Telegram als offizielles Sicherheitsrisiko eingestuft. Damit erreicht die Eskalation zwischen dem Kreml und dem Messenger-Gründer Pawel Durow eine neue, gefährliche Stufe. Betroffen sind über 90 Millionen Nutzer in Russland, für die Telegram bisher das wichtigste Fenster zur Welt und die zentrale Informationsquelle abseits der Staatsmedien war. Die Vorwürfe: „Ukraine liest mit“ Der FSB spart nicht mit schweren Geschützen. Die offizielle Begründung klingt wie ein Spionageroman: Gefahr für Soldaten: Der Geheimdienst behauptet, die Ukraine könne Telegram-Nachrichten „innerhalb kürzester Zeit“ abfangen. Die Nutzung des Messengers an der Front habe in den letzten drei Monaten wiederholt das Leben russischer Soldaten gefährdet. Duldung von Verbrechen: FSB-Chef Alexander Bortnikow warf Durow persönlich vor, „merkantile Interessen“ über die Sicherheit zu stellen ...