Professor Robert Meier-Staude von der Hochschule München testet am Eisbach eine ungewöhnliche Methode: Mit Kies und Holzbrettern soll die berühmte Welle zurückkehren, die nach der Herbstreinigung des Flussbetts verschwunden ist. Am Freitag begann das Experiment am Haus der Kunst – unterstützt von der Stadt München und dem Surf Club. Die Eisbachwelle gilt als Wahrzeichen der Stadt und zog jahrelang Surfer aus aller Welt an. Nach der Bachauskehr im Herbst, bei der Ablagerungen und Sedimente entfernt wurden, verschwand die Welle. Wie genau die Reinigung zum Kollaps führte, ist unklar. Hoffnung bei Surfern Die Münchner Surfer setzen auf die Kies-Lösung. «Wir hoffen, dass wir es mit Kies hinbekommen», sagte ein Surfer der «tz». Martin Grün vom Surf Club München äußerte sich vorsichtig optimistisch zur «tz», stellte aber die entscheidende Frage: «ob dieser Kies dort auch liegen bleibt». Oberbürgermeister Dieter Reiter betonte, die Stadt arbeite «mit Hochdruck» an einer Lösung. Der Strömungse...
