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Historische Wende: Der Kölner Dom kostet künftig Eintritt!

Das Domkapitel gestern auf einer Pressekonferenz das Unfassbare bestätigt: Touristen müssen ab der zweiten Jahreshälfte 2026 erstmals zahlen, um das UNESCO-Weltkulturerbe von innen zu sehen.

Warum jetzt die Kehrtwende?

Finanzielle Not: Der Unterhalt des Doms verschlingt unfassbare 16 Millionen Euro pro Jahr; das sind etwa 44.000 Euro jeden Tag.

Reserven aufgebraucht: Seit 2019 hat der Dom jedes Jahr ein Minus gemacht.Die Rücklagen sind nun schlichtweg am Ende, und das Erzbistum hat die Zuschüsse eingefroren.
Weitwinkelaufnahme des Kölner Doms von der Domplatte aus gesehen. Im Vordergrund sind die filigranen Steinverzierungen und das Hauptportal der Kathedrale scharf zu erkennen.
Das Ende einer Ära in Köln! Ab Mitte 2026 kostet der Besuch im Dom für Touristen erstmals Eintritt.


Wer muss zahlen – und wer nicht?

Touristen: Wer nur zum Schauen kommt, wird zur Kasse gebeten. Die genaue Höhe der „Besichtigungsgebühr“ steht noch nicht fest, aber die Entscheidung ist gefallen.

Gläubige: Wer zum Beten, für einen Gottesdienst oder zum Anzünden eines Opferlichts kommt, hat weiterhin freien Eintritt. Es soll spezielle Bereiche für das stille Gebet geben, die gratis bleiben.

Dombau-Verein: Mitglieder des Zentral-Dombau-Vereins bleiben ebenfalls befreit.

Der europäische Trend

Köln folgt damit dem Beispiel vieler anderer großer Kathedralen wie der Sagrada Família in Barcelona oder Westminster Abbey in London, die schon lange Eintritt verlangen, um den Erhalt zu sichern.

Meinung: Für die Kölner ist das ein emotionales Erdbeben. Dass man jetzt für „seinen“ Dom zahlen soll, wird für ordentlich Zündstoff in der Stadt sorgen. Aber wenn man sieht, dass die Reparaturen pro Tag fast so viel kosten wie ein schicker Neuwagen, versteht man, warum denen das Wasser bis zum Hals steht.







Von: Jonas
Quelle: Deutschlandfunk, Kölner Dom Offiziell
Bildquelle: Robby McCullough auf Unsplash
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