Heute hat am Landgericht Leipzig der brisante Prozess gegen das Duo hinter der ehemaligen illegalen Streaming-Plattform " Movie2k" begonnen. Im Zentrum steht die Frage: Darf der Freistaat Sachsen die rund 2,64 Milliarden Euro behalten, die durch den Verkauf von fast 50.000 Bitcoins eingenommen wurden? Die Fakten zum Prozess Die Angeklagten: Zwei Männer (39 und 42 Jahre alt) stehen vor der Wirtschaftsstrafkammer. Sie sollen jahrelang Millionen mit Raubkopien verdient und diese in Bitcoin investiert haben. Die Wendung: Der Hauptbeschuldigte hat die 50.000 Bitcoins zwar schon 2024 freiwillig herausgegeben, aber heute kam heraus: Die ursprünglichen Urheberrechtsverletzungen sind verjährt . Das Problem für Sachsen: Wenn die Straftaten verjährt sind, wackelt die rechtliche Grundlage für die Einziehung des Geldes. Ohne Verurteilung wegen der Haupttat könnte Sachsen gezwungen sein, die Milliarden zurückzugeben. Neue Funde: Die Generalstaatsanwaltschaft vermutet, dass der 42-Jä...