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Posts mit dem Label "#Astronomie" werden angezeigt.

Neue Erkenntnisse: Irgendwo da draußen könnte jemand leben und er braucht dafür keine Sonne

Stellt euch kurz vor: Ihr seid ein Mond. Ihr umkreist einen Planeten, der selbst keinen Stern hat. Der einfach so durch die schwarze Leere trudelt, ohne Ziel, ohne Wärme, ohne Licht. Von außen betrachtet klingt das nach dem  ungemütlichsten   Ort im Universum. Dunkelheit, minus 200 Grad, wahrscheinlich schlimmer. ...Und trotzdem plätschert unter eurer Oberfläche ein Ozean. Man dachte lange:  Wer keinen Stern hat, hat keine Wärme. Kein Licht. Kein Leben. Das klingt nach Science-Fiction. Es ist Wissenschaft. Und sie kommt aus München. Zuerst kurz zur Erklärung, was ein freifliegender Planet überhaupt ist, weil das klingt, als hätte sich jemand das ausgedacht. Hat er nicht. In den frühen, chaotischen Phasen der Planetenbildung können junge Planeten durch gravitative Wechselwirkungen so stark gestört werden, dass sie aus ihrem Sonnensystem herausgeschleudert werden. Seitdem driften sie alleine durch die Galaxis, ohne Stern, ohne Heimat. Kosmische Obdachlose. Und sie sind n...

Ein glücklicher Fehler: Hubble filmt aus Versehen den Tod eines Kometen

Eigentlich war Hubble kaputt. Nicht dramatisch kaputt, nicht "Hollywood-Kaputt" mit Explosionen, Action und Panik im Kontrollzentrum, sondern leise, technisch, frustrierend, bisschen kaputt. Ein defektes Gyroskop. Und weil das Teleskop nun nur noch mit einem einzigen funktionierenden arbeitet, war ihr eigentlicher Zielkomet plötzlich nicht mehr ansteuerbar. Das Team um Professor Dennis Bodewits von der Auburn University musste kurzfristig umdisponieren. Die Wahl fiel auf Komet K1. Normaler Job, dachten sie. Routinebeobachtung. Sie lagen falsch. Zum Glück passierte der Fehler.  Als John Noonan sich am Tag nach den Aufnahmen die Bilder ansah, saß er eine Weile still. Auf den Aufnahmen vom 8. bis 10. November 2025 waren vier Kometen zu sehen. Dabei hatte es einen gegeben. K1 hatte seinen sonnennächsten Punkt bereits im Oktober passiert – näher als die Merkurbahn, extremer Hitze und Gravitationskräften ausgesetzt. Er hatte das überlebt. Scheinbar. Ungefähr acht Tage vor den A...

Entwarnung aus dem All: Der Mond-Asteroid zieht vorbei!

Der Asteroid mit dem Namen „2024 YR4“ galt zeitweise als einer der gefährlichsten Himmelskörper der letzten Jahrzehnte. Noch vor Kurzem lag die Wahrscheinlichkeit, dass dieser rund 60 Meter große Brocken im Dezember 2032 auf dem Mond einschlägt, bei etwa 4 Prozent. Was ist passiert? Neue Daten, neue Sicherheit: Dank extrem präziser Beobachtungen mit dem James-Webb-Weltraumteleskop im Februar konnten die Experten die Flugbahn jetzt exakt berechnen. Das Ergebnis: Der Asteroid wird den Mond im Dezember 2032 in einem Sicherheitsabstand von über 20.000 Kilometern passieren. Ein Einschlag ist damit nach aktuellem Stand endgültig vom Tisch. Aufatmen im All: Der Asteroid „2024 YR4“ wird den Mond im Dezember 2032 sicher passieren. Warum war das so ein Thema? Für Wissenschaftler wäre ein Einschlag zwar ein faszinierendes „kosmisches Feuerwerk“ gewesen, das Material vom Mond bis zur Erde hätte schleudern können. Aber für die Raumfahrt-Missionen (wie die Artemis-Projekte der NASA) wäre so ein...

Die große Planetenparade: 6 auf einen Streich

Es passiert nicht oft, dass sich so viele Planeten gleichzeitig zeigen. Heute Abend hast du (bei klarem Himmel) die Chance, fast die halbe Nachbarschaft unseres Sonnensystems zu sehen. Wer ist dabei? Die „Teilnehmer“ der Parade sind: Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn und Uranus . (Manche Quellen zählen auch Neptun dazu, aber der ist ohne Profi-Teleskop quasi unsichtbar). Wann und wo musst du schauen? Das Zeitfenster ist heute extrem kurz: Beste Zeit: Etwa 30 bis 60 Minuten nach Sonnenuntergang (also ab ca. 18:30 Uhr). Blickrichtung: Schau Richtung Westen bis Südwesten . Dort sammeln sich die meisten Planeten kurz über dem Horizont. Der „Anker“: Such die Venus . Sie ist nach dem Mond das hellste Objekt am Himmel und strahlt unübersehbar im Westen. Sie hilft dir, die anderen zu finden. Was siehst du mit bloßem Auge? Du brauchst nicht für alles ein Teleskop: Venus: Extrem hell im Westen. Jupiter: Strahlt ebenfalls sehr hell, steht aber etwas höher im Südosten. Saturn: Leuchtet m...