Direkt zum Hauptbereich

Posts

Das Ende des Dauer-Scrollens: Das Deaktivieren von YouTube Shorts ist da

YouTube lässt Shorts abschalten. Nicht vollständig, nicht mit einem einzigen Knopf, nicht ohne Umwege, aber immerhin. Wer in den App-Einstellungen unter „Zeitmanagement" die tägliche Shorts-Sehdauer auf null Minuten setzt und die App neu startet, sieht auf der Startseite keine Kurzvideos mehr. Google hat die Funktion gegenüber The Verge bestätigt, der weltweite Rollout läuft, in der deutschen App ist die Einstellung bereits verfügbar. JZ-Überblick (Kurz und knackig): YouTube erlaubt jetzt, Shorts in der Handy‑App quasi vollständig auszublenden Möglich über das Zeitmanagement‑Menü , indem das Shorts‑Limit auf 0 Minuten gesetzt wird Shorts verschwinden danach von der Startseite , bleiben aber in Abo‑Ansichten sichtbar Funktion gilt für Android und iOS , sowohl für Standard‑Nutzer als auch für Elternkonten Google bestätigt: Die Option wird weltweit ausgerollt Mehr Kontrolle über den Feed: Mit dem neuen 0 Minuten Limit reagiert YouTube auf Kritik an den stark algorithmischen Kurzvi...
Letzte Posts

Tankrabatt unter Beschuss: Wirksame Entlastung oder Milliardengeschenk für Konzerne?

Die Koalition aus Union und SPD will die Mineralölsteuer ab dem 1. Mai für zwei Monate senken: 17 Cent pro Liter Benzin, 17 Cent pro Liter Diesel. Kosten laut Bundesfinanzministerium: 1,6 Milliarden Euro. Hintergrund sind die massiv gestiegenen Spritpreise infolge des Iran-Kriegs, der die Energiemärkte seit Monaten unter Druck setzt. Die Regierung nennt die Maßnahme schnell, unbürokratisch und gerecht. Die Opposition nennt sie eine Schnapsidee. Beide haben Argumente. Beide haben auch Interessen. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Bundestag debattiert über temporären Tankrabatt : 17‑Cent‑Senkung der Mineralölsteuer für Benzin und Diesel Maßnahme soll ab 1. Mai für zwei Monate gelten Regierung argumentiert mit schneller, unbürokratischer Entlastung Opposition kritisiert den Rabatt als ineffektiv und teuer Hintergrund: hohe Spritpreise infolge des Iran‑Kriegsk osten laut Finanzministerium: 1,6 Milliarden Eur o Der Bundestag diskutiert über die geplante Senkung der Mineralölsteuer angesicht...

März-Beta: Schwerer Fehler verwandelt Pixel-Phones in „Bricks“

Nach dem März-Update häufen sich Berichte über Pixel-Smartphones, die in einer Neustart-Schleife feststecken: Bootloop, im Fachjargon. Der Bildschirm friert ein, das Gerät startet neu, friert wieder ein. Und wieder. Und wieder. Wer das einmal erlebt hat, kennt dieses eigenartige Gefühl: Das Gerät lebt noch, irgendwie, aber es kommt nicht mehr heraus. Als würde jemand verzweifelt gegen eine verschlossene Tür hämmern, von innen. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Bootloops betreffen vor allem die Android‑16‑QPR3‑Beta , nicht die stabile März‑Version Google bestätigt den Fehler und stuft ihn als kritisch (P0) ein Betroffen sind Pixel‑Modelle von 6 bis 10 Pro XL Factory Reset hilft oft nicht , Datenverlust möglich Manche Geräte starten kurz im abgesicherten Modus , Backup teilweise möglich Fix steht aus: Reparatur oder Einsenden wahrscheinlich Pixel‑Probleme nach März‑Update: Einige Geräte geraten nach dem Beta‑Update in eine Bootschleife. Wichtig, und das verdient eine eigene Zeile: Die ...

Zehn Jahre zu spät? Microsoft sortiert das Insider-Programm neu

Microsoft streicht Kanäle. Konkret: Aus vier werden zwei. Der Canary-Kanal verschwindet im Dev-Kanal, der Release-Preview wandert still und heimlich ins reguläre Update-System. Klingt nach Ordnung. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Microsoft reduziert die Zahl der Insider‑Kanäle deutlich Die bisherige Feature‑Lotterie („manche bekommen Features, andere nicht“) wird beendet Neue Struktur: klar definierte Entwicklungszweige, sofortiger Zugriff auf neue Features Ziel: mehr Transparenz, weniger Frust, schnellere Rückmeldungen Hintergrund: Windows 11‑Entwicklung soll stabiler, planbarer und konsistenter werden Umbau im Insider‑Programm: Microsoft vereinfacht die Testkanäle und beendet die bisherige Feature‑Lotterie. Wer das Windows-Insider-Programm in den letzten Jahren begleitet hat, kennt das Gefühl: Man meldet sich als Tester an, wartet auf neue Funktionen, und sieht dann, wie einer im Internet im gleichen Kanal Features bekommt, die man selbst nicht zu Gesicht kriegt. A/B-Tests, offizi...

Zwischen Krisenmodus und Reformhoffnung: Der lange Weg zur Steuerreform 2027

Die Koalition hat geliefert. Nach wochenlangem Druck aus Wirtschaft, Gewerkschaften und der eigenen Bevölkerung präsentierten Friedrich Merz, Markus Söder, Bärbel Bas und Lars Klingbeil am Wochenende ein Entlastungspaket, das schnell wirken soll. Temporäre Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel um 17 Cent pro Liter, eine steuerfreie Einmalprämie von bis zu 1000 Euro für Arbeitnehmer, und, für 2027 angekündigt, eine umfassende Einkommenssteuerreform. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Koalition aus Union und SPD einigt sich auf temporäre Senkung der Energiesteuer auf Diesel und Benzin um ca. 17 Cent pro LiterMaßnahme gilt zwei Monate und soll Verbraucher um 1,6 Milliarden Euro entlasten Arbeitgeber dürfen 2026 eine steuerfreie 1000‑Euro‑Entlastungsprämie auszahlen Gegenfinanzierung über vorgezogene Tabaksteuererhöhung Große Einkommenssteuerreform für untere und mittlere Einkommen ab 1. Januar 2027 angekündigt Hintergrund: steigende Energiepreise, wirtschaftliche Unsicherheit, pol...

Schluss mit dem Siri-Chaos: WhatsApp bekommt eine echte CarPlay App

Wer regelmäßig Auto fährt und WhatsApp nutzt, also ungefähr jeder in Deutschland, kennt das Ritual. Nachricht kommt rein, man hört das Ping, man versucht Siri zu überreden, sie vorzulesen, Siri versteht den Kontaktnamen falsch, man versucht es nochmal, gibt auf, wartet bis zur Ampel. Was dabei passiert, ist genau das, was nicht passieren soll. Mit dem CarPlay Update lässt sich WhatsApp erstmals nativ im Auto nutzen. JZ-Überblick (Kurz und knackig): WhatsApp ist jetzt offiziell als native CarPlay‑App verfügbar: kein Beta‑Trick, kein Siri‑Workaround mehr Drei Tabs im Auto: Chats, Anrufe, Favoriten: optimiert für möglichst wenig Ablenkung Sicherheit first: Keine Chatverläufe zum Lesen während der Fahrt, Antworten nur per Diktat Neue Messenger‑Features parallel: Gruppen‑Vorschläge per @‑Erwähnung, neue Status‑Übersicht, Fortschritte bei Nutzernamen Android war früher dran: WhatsApp lief schon länger über Android Auto, iOS zieht jetzt mit echter CarPlay‑App nach WhatsApp hat jetzt eine ...

Samsung erweitert One UI 8.5: AirDrop Kompatibilität und mehr AI

Es ist eine dieser Kleinigkeiten, die im Alltag erstaunlich viel ausmachen. iPhone- und Samsung-Nutzer wollen eine Datei austauschen. Was folgt, ist meistens eine unbefriedigende Suche nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner: Sei es WhatsApp, E-Mail, irgendein Cloud-Dienst. AirDrop geht nicht. Quick Share geht nicht. Plattformgrenzen als alltägliche Reibung. Samsung arbeitet daran, das zu ändern. Mit One UI 8.5 erhalten S23‑, S24‑ und S25‑Modelle erstmals AirDrop‑Support und zusätzliche AI‑Features.

Reiche plant Renten Änderung: Wer länger lebt, arbeitet länger

Katherina Reiche hat einen Gastbeitrag im Handelsblatt veröffentlicht, und wer die Wirtschaftsministerin in den letzten Monaten verfolgt hat, weiß: Wenn Reiche schreibt, meint sie es ernst. Die Solarförderung, die Kraftstoffpreise, die Rentenreform, sie setzt Themen, eines nach dem anderen, und sie tut es mit einer Konsequenz, die man respektieren kann, auch wenn man nicht immer ihrer Meinung ist. Diesmal ist das Thema das sensibelste, das die deutsche Sozialpolitik kennt. Reiche fordert, das Rentenalter automatisch an die Lebenserwartung zu koppeln. Steigt die durchschnittliche Lebenserwartung, steigt das Renteneintrittsalter. Keine politischen Beschlüsse jedes Mal, keine Koalitionsverhandlungen, keine Kommissionen. Automatisch. Das Modell gibt es bereits, in Dänemark, wo es perspektivisch zu einem Rentenalter von über 70 Jahren führt. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) fordert, das Rentenalter automatisch an die steigende Lebenserwartu...

Das Ende einer Ära: Amazon schickt alte Kindle Modelle in den Ruhestand

Ab dem 20. Mai 2026 können bestimmte ältere Kindle-Modelle keine neuen Bücher mehr herunterladen. Amazon hat es in einer E-Mail an betroffene Nutzer bestätigt, später auch gegenüber The Verge. Bereits heruntergeladene Bücher bleiben lesbar. Neue kaufen, erneut laden, über die Cloud synchronisieren, das geht nicht mehr. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Amazon kappt ab 20. Mai 2026 den Download‑Support für Kindle‑Reader und Fire‑Tablets vor Baujahr 2012 Bereits installierte Bücher bleiben lesbar, neue Downloads aber nicht mehr möglich Betroffen sind u. a. Kindle 1 (2007), Kindle 2, Kindle Keyboard, Kindle DX, frühe Fire‑Tablets Grund: veraltete Sicherheitsstandards und alte Mobilfunk‑/WLAN‑Protokolle Amazon empfiehlt: App, Browser oder neue Geräte nutzen Das Ende einer Ära: Auf älteren Kindle‑Readern lassen sich ab dem 20. Mai 2026 keine neuen Bücher mehr installieren, bereits geladene Titel bleiben nutzbar. Betroffen sind alle Kindle- und Fire-Modelle, die vor 2012 erschienen sind. De...

Microsoft bestätigt das Aus: Die Systemsteuerung zieht um

Microsoft hat es erneut bestätigt: Die klassische Windows-Systemsteuerung soll verschwinden. Alle Funktionen werden in die moderne Einstellungen-App überführt. Einheitlich, touch-freundlich, zeitgemäß. Das sagen sie seit Windows 8. Das war 2012.