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Ende der Erpressung? Wie Google Drive jetzt Ransomware stoppt

Ransomware funktioniert nach einem einfachen Prinzip. Angreifer verschlüsseln Dateien, auf dem Rechner, auf dem Server, im Netzwerk, und verlangen dann Geld dafür, dass man wieder an die eigenen Daten kommt. Das Gemeine daran ist nicht nur die Verschlüsselung selbst. Das Gemeine ist, dass die Backups meistens auch betroffen sind. Wer clever angreift, lässt dem Opfer keine Ausweichoption. Zahlen oder verlieren. Genau hier setzt Google jetzt an.
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Wirtschaftsministerin Katherina Reiche gegen Tankrabatt und Tempolimit

Zwei Forderungen sind gerade besonders populär, wenn es um die hohen Spritpreise geht: Tankrabatt und Tempolimit. Und Katherina Reiche lehnt beide ab. Klar, öffentlich, ohne viel Zögern. Das ist politisch mutig. Oder stur. Je nach Standpunkt. Zur Erinnerung: Brent-Rohöl kostet gerade über 116 Dollar pro Barrel. Diesel liegt bei 2,31 Euro, einen Cent unter dem bisherigen Allzeithoch. Die Straße von Hormus ist blockiert, der Iran-Krieg läuft seit Wochen, und an deutschen Tankstellen rechnen Menschen nach, ob sich der Weg zur Arbeit noch lohnt. In dieser Lage erklärt die Wirtschaftsministerin, dass ein Tankrabatt zu teuer und zu wirkungslos sei,  mit Verweis auf den deutschen Versuch von 2022, der die Preise kaum drückte, und auf vergleichbare Erfahrungen in Italien und Österreich. Während die Preise an den Zapfsäulen steigen, lehnt Wirtschaftsministerin Reiche Tankrabatt und Tempolimit ab.

Zwei Billionen Dollar: SpaceX plant größten Börsengang der Geschichte

Elon Musk bereitet den größten Börsengang der Geschichte vor. Das ist kein Gerücht, keine erfundene Spekulation: Bloomberg und das Wall Street Journal berichten übereinstimmend, dass SpaceX vertraulich einen Antrag bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht hat. Zieltermin: Juni 2026. Angestrebte Bewertung: über zwei Billionen Dollar. Zum Vergleich: Saudi Aramco, bisher der größte Börsengang der Geschichte, brachte 2019 rund 30 Milliarden Dollar ein. SpaceX plant mit etwa 75 Milliarden Dollar Emissionsvolumen, mehr als das Doppelte. Das ist eine Zahl, bei der man kurz aufhören muss zu lesen.

Galaxy Watch 9: Samsung testet, die Gerüchteküche brodelt, und die eigentliche Frage ist der Chip.

Ein Firmware-Fund. Eine Modellnummer auf einem internen Server. Für die meisten Menschen klingt das nach einer Randnotiz, aber in der Welt der Tech-Leaks ist das ungefähr so, wie wenn jemand aus einer Wahlkampagne versehentlich die Siegesrede veröffentlicht. Die Datei mit der Bezeichnung SM-L345U, kürzlich auf Samsung-Servern entdeckt, deutet darauf hin, dass die Galaxy Watch 9 bereits in der finalen Testphase steckt. Solche Firmware-Dateien tauchen in der Regel erst auf, wenn ein Gerät kurz vor dem Start steht. Der Juli liegt nahe. Samsung hat diese Uhr in den letzten Jahren konsequent im Sommer vorgestellt, gemeinsam mit den faltbaren Flaggschiffe, Z Fold und Z Flip, auf dem Unpacked-Event. Dieses Jahr dürfte das nicht anders sein. Z Fold 8, Z Flip 8, Galaxy Watch 9: drei Produkte, eine Pressemitteilung. Samsung Galaxy Watch 7: Das Modell dient vielen Leaks als Vergleichsbasis für die erwartete Watch 9. Was die Uhr tatsächlich interessant macht, ist eine Frage, die Samsung selbst n...

50 Jahre Apple: Wie aus einer Garagenidee eine globale Firma wurde

Am 1. April 1976, also heute vor 50 Jahren, gründeten drei Männer in Los Altos, Kalifornien, ein Unternehmen. Steve Wozniak, der die Technik verstand. Steve Jobs, der verstand, dass Technik allein nicht reicht. Und Ron Wayne, der nach zwölf Tagen seine Anteile für 800 Dollar verkaufte: Eine Entscheidung, über die seitdem vermutlich kein Tag vergeht, ohne dass jemand sie erwähnt. Heute ist Apple über 400 Milliarden Dollar Jahresumsatz wert. Mehr als viele Staaten. Ein halbes Jahrhundert, das mit einer Holzplatine begann und mit einem Unternehmen endete, das den Alltag von Milliarden Menschen strukturiert, ob sie das wollen oder nicht. Der Apfel als Symbol für eine Marke, die seit 50 Jahren Design, Technik und Kulturen prägt. Das ist eine Geschichte, die man feiern kann. Der Apple I war kein Massenprodukt, kein Lifestyle-Objekt, kein kulturelles Signal. Er war eine Platine mit Tastaturanschluss, gebaut von einem Ingenieur für andere Ingenieure. Was Jobs früh erkannte und was sein eige...

Trump stellt die NATO-Mitgliedschaft infrage: Kritik an Europas Zurückhaltung im Iran‑Krieg

US‑Präsident Donald Trump hat erneut Zweifel an der Zukunft der amerikanischen NATO‑Mitgliedschaft geschürt. In einem Interview mit dem Telegraph bezeichnete der US-Präsident die NATO als „Papiertiger" und erklärte, seine Überlegungen gingen „über eine reine Neubewertung hinaus". Was das bedeutet, ließ er offen. Was es auslöst, ist eine Debatte, die Europa seit Jahren verdrängt und nun nicht mehr verdrängen kann. Hintergrund ist die aus Washingtons Sicht unzureichende Unterstützung europäischer Partner im Krieg der USA und Israels gegen den Iran. Spanien hatte seinen Luftraum für US-Flugzeuge gesperrt. Großbritannien hatte Stützpunkte nur eingeschränkt freigegeben. Deutschland hielt sich zurück. Trump sieht darin kein Missverständnis und keine kurzfristige Verstimmung. Er sieht darin ein Muster. NATO‑ und Deutschlandflagge in einem Regierungsgebäude, während US‑Präsident Trump erneut mit einem Austritt der USA droht. Außenminister Marco Rubio sekundierte prompt. In einem Fo...

Öl bei 116 Dollar: Warum das kein Höhepunkt ist, sondern die neue Realität

Brent-Rohöl kostete am Montag 116,10 Dollar pro Barrel, ein Plus von gut drei Prozent gegenüber Freitag. WTI folgt knapp darunter bei 102,29 Dollar. Der DAX, der bereits am Freitag 1,4 Prozent verloren hatte und bei 22.301 Punkten aus dem Handel ging, deutet zum Wochenstart einen weiteren Rückgang von rund 0,5 Prozent an. Seit Monatsbeginn summiert sich das Minus auf rund zehn Prozent. Zehn Prozent in einem Monat.  Der Hintergrund ist bekannt, aber er verändert sich täglich ein bisschen. Die Straße von Hormus, durch die in normalen Zeiten ein erheblicher Teil des weltweiten Ölhandels fließt, ist durch den Iran weitgehend geschlossen. Die USA haben ihr Ultimatum an Teheran bis zum 7. April verlängert, Angriffe auf iranische Energieanlagen vorerst ausgesetzt. Gleichzeitig meldeten erstmals seit Kriegsbeginn Huthi-Rebellen Angriffe auf Israel. Die Lage wird nicht einfacher. Sie wird komplizierter, Schicht für Schicht, fast täglich. Die Lage ist angespannt. An Terminmärkten wetten H...

Großangriff auf ChatGPT: Google Gemini rüstet mit Gedächtnis-Funktion auf

Der Wettbewerb um die KI-Vorherrschaft wird gerade auf einer Ebende ausgetragen, die noch vor zwei Jahren niemand auf dem Radar hatte: dem persönlichen Gedächtnis. Google hat eine neue Importfunktion für Gemini angekündigt, die es Nutzern erlaubt, Erinnerungen, Vorlieben und komplette Chatverläufe aus anderen KI-Diensten zu übertragen : Direkt, unkompliziert, mit wenigen Klicks. ChatGPT, Grok, Claude, usw. : Alles importierbar, alles durchsuchbar, alles weiter nutzbar in Googles Ökosystem. Das ist technisch beeindruckend. Und strategisch kein Zufall. Für viele ist KI wie ein digitales Tagebuch:  Gesundheitsfragen, Beziehungsprobleme, berufliche Unsicherheiten Der Prozess ist bewusst niedrigschwellig gehalten. In den Gemini-Einstellungen erscheint ein vorgeschlagener Prompt, den man in der bisherigen KI-App einfügt. Diese erstellt daraus eine kompakte Zusammenfassung : Interessen, Beziehungen, biografische Eckpunkte, was auch immer man über Monate hinweg in Gesprächen preisgegeben...

Trump droht Kuba: "Die Ehre haben, Kuba zu übernehmen."

Donald Trump erklärte am Wochenende öffentlich, er könne „die Ehre haben, Kuba zu übernehmen." Kuba sei ein „gescheiterter Staat". Ob er das Land „befreien" oder „übernehmen" wolle, ließ er offen, als wäre das eine Frage des Stils, nicht der Substanz. In Havanna kam das an wie ein Donnerschlag. In Washington dürfte es kaum jemanden überrascht haben. Was Trump vor Kameras sagt und was seine Regierung tatsächlich tut, sind seit Jahren zwei verschiedene Dinge. Während die Rhetorik eskaliert, führt Außenminister Marco Rubio nach übereinstimmenden Berichten vertrauliche Gespräche mit kubanischen Vertretern. Rubio, selbst Sohn kubanischer Einwanderer, mit einer Familiengeschichte, die seine Kuba-Politik seit Jahren emotional auflädt, hatte bereits im Februar betont, dass wirtschaftliche Reformen nur möglich seien, wenn sich auch das politische System verändere. Gleichzeitig sprach er von einem „realistischen" Zeitrahmen. Das ist Diplomatensprache für: Wir erwarten ...

Apple stellt den Mac Pro ein: Das Ende der Käsereibe

Es gab keine Pressemitteilung. Keine Abschiedszeile, kein emotionaler Rückblick auf drei Jahrzehnte professionelle Rechenleistung. Apple hat den Mac Pro einfach aus dem Portfolio gestrichen, still, ohne Zeremonie, so wie man einen Stuhl aus einem Raum räumt, wenn niemand hinschaut. Wer heute auf der Apple-Website nach dem ikonischen Tower sucht, landet auf der allgemeinen Mac-Übersicht. Die „Käsereibe", wie sie Generationen von Designern, Tontechnikern und Videoschneidern liebevoll-ironisch nannten, ist weg. Das ist das Ende von etwas. Nicht nur eines Produkts. Der Mac Pro war über Jahrzehnte das, was Apple eigentlich nicht gerne ist: eine offene Maschine. PCIe-Steckplätze, dedizierte Grafikkarten von Drittanbietern, modulare Upgrades, wer ernsthaft arbeitete, wer Rendering-Farmen betrieb, wer auf spezialisierte Hardware angewiesen war, kaufte einen Mac Pro und baute ihn aus. Das war das Versprechen. Kaufe einmal, erweitere nach Bedarf, halte die Maschine am Leben, solange sie t...