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Ein Fenster zur Quantengravitation: Forschende simulieren das Verdampfen Schwarzer Löcher

Stephen Hawking hat 1974 eine Vorhersage gemacht, die bis heute niemand direkt beobachtet hat: Schwarze Löcher verdampfen. Sie senden Strahlung aus, verlieren dabei Masse, und irgendwann, in unvorstellbar langen Zeiträumen, sind sie weg. Die sogenannte Hawking-Strahlung ist eines der elegantesten Konzepte der modernen Physik. Sie verbindet zwei Theorien, die sich sonst hartnäckig widersprechen: die Allgemeine Relativitätstheorie und die Quantenmechanik. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Forschende haben erstmals die Verdampfung eines Schwarzen Lochs, also die sogenannte Hawking‑Strahlung, in einem Laborexperiment messbar simuliert. Das Experiment nutzt ein analogen Quantensimulator , der die extremen Bedingungen am Ereignishorizont nachbildet. Ziel ist es, ein Phänomen zu untersuchen, das im echten Kosmos nicht direkt beobachtbar ist. Die Ergebnisse liefern neue Hinweise darauf, wie Quantenmechanik und Gravitation zusammenwirken könnten. Das Experiment gilt als Schritt Richtung Quan...
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Wegen Schul-iPads: Samsung verklagt eine NRW-Kleinstadt

Datteln, eine Stadt im nördlichen Ruhrgebiet, hat ein Problem. Mehrere hundert Tablets müssen ersetzt werden, rund 600 Schülerinnen und Schüler warten auf neue Geräte. Die Stadt hat eine klare Vorstellung, was sie kaufen will: neue iPads. Alles andere in der Schul-IT: Apps, Verwaltung, Gerätemanagement, Support, ist seit der Pandemie auf Apple ausgerichtet. Ein Systemwechsel wäre nicht einfach ein anderer Einkauf. Es wäre ein Neustart. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Samsung verklagt die Stadt Datteln (NRW) , weil sie für Schulen gezielt Apple‑iPads nachbestellen will. Im Kern geht es darum, ob Kommunen bei Nachbeschaffungen an einem bestehenden iPad‑System festhalten dürfen, oder produktneutral ausschreiben müssen. Datteln nutzt bereits rund 2.700 iPads , mehr als 600 Schüler warten wegen des Verfahrens auf neue Geräte. In erster Instanz bekam die Stadt Recht, nun verhandelt das Oberlandesgericht Düsseldorf, ein Gang zum EuGH gilt als möglich. Der Fall könnte zum Grundsatzurtei...

Zwischen Nationalstolz und Feindbildern: Trumps radikale Botschaft zum 4. Juli

Der Unabhängigkeitstag der Vereinigten Staaten ist traditionell der Tag, an dem Amerika sich selbst feiert. Die Gründungsideale, das gemeinsame Projekt, die Idee, dass aus vielen Menschen ein Volk werden kann. Das steht auf dem Papier. Es stand nicht in Trumps Rede. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Donald Trump hat am US‑Unabhängigkeitstag eine hochaggressive Rede gehalten und Demokraten sowie Einwanderer als „kommunistische Bedrohung“ bezeichnet. Die Ansprache war stark wahlkampforientiert , geprägt von Angriffen auf politische Gegner und Warnungen vor angeblichen „inneren Feinden“. Trump stellte Migration als „systematische Unterwanderung“ dar und sprach von einer „Rettung Amerikas vor kommunistischen Kräften“. Demokraten reagierten mit scharfer Kritik und warfen ihm vor, den Nationalfeiertag für spaltende Rhetorik zu instrumentalisieren. Die Rede zeigt, wie sehr sich der politische Ton in den USA weiter verschärft, und wie zentral das Thema Migration für Trumps Strategie bleibt. ...

Sicherheitswende bei Android 17: Google verschärft PIN-Abfrage bei Android 17

Android 17 ändert, wie oft man seine PIN falsch eingeben darf. Bisher war das Limit so großzügig, dass es kaum eines war: zehn Versuche in der ersten Minute, zwanzig in sechs Minuten, fünfzig in fünfundzwanzig Minuten. Wer Zeit hatte und Geduld, konnte theoretisch 1.800 Versuche über fünf Jahre verteilen. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Android 17 führt strenge Limits für PIN‑Fehleingaben ein, insgesamt nur noch 20 Versuche, danach ist Schluss. In der ersten Minute sind nur noch 6 Versuche erlaubt, in 6 Minuten 7, in 25 Minuten 8. Ziel ist es, das Erraten von PINs massiv zu erschweren, besonders bei Diebstahl. Wiederholte Eingaben derselben falschen PIN zählen nur einmal, ein Schutz gegen versehentliche Doppeleingaben. Nach dem 20. Fehlversuch wird das Gerät dauerhaft gesperrt, Kontowiederherstellung ist nötig. Android 17 verschärft die PIN‑Regeln: Neue Sicherheitslimits sollen das Erraten von Gerätecodes deutlich erschweren. 1.800 Versuche. Um eine PIN zu erraten. Das klingt wie e...

Der Zwei-Stufen-Plan für das Handgelenk: Wie Apple die Watch bis 2027 komplett umbaut

Apple hat seit Jahren eine klare Maxime bei der Watch: Wer ein neues Design will, wartet. Wer neue Technik will, bekommt sie früher. Und wer beides will, braucht Geduld. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Apple Watch Series 12 erscheint im September 2026, zusammen mit iPhone 18 und iOS 20. Die Series 12 bringt große technische Upgrades, aber kein neues Design. Das radikale Redesign kommt erst mit der Series 13 im Herbst 2027. Neue Sensor‑Architektur, effizientere LTPO‑Displays und Apple Intelligence prägen beide Generationen. Die Gehäusegrößen 42 mm und 46 mm sind bereits seit der Series 10 Standard. Neue Generation voraus: Mit der Series 13 plant Apple ein komplett überarbeitetes Watch‑Design für 2027. Was sich für 2026 und 2027 abzeichnet, folgt genau dieser Logik, nur deutlicher als in den meisten Jahren zuvor. Die Series 12, die im Herbst 2026 erscheint, verändert optisch kaum etwas. Wer eine Series 11 am Handgelenk hat, wird den Unterschied von außen nicht sehen. Dieselbe Silhoue...

Das Ende des Rabatts: Spritpreise steigen sprunghaft, Bundesrat berät über Preisdeckel

Am 30. Juni endete der Tankrabatt. Wer an dem Tag noch schnell getankt hat, zahlte weniger. Wer am 1. Juli tankte, deutlich mehr. Einige Stationen zogen die Preise sogar schon am Nachmittag des 30. an, die günstig versteuerten Restbestände in den Tanklagern waren rascher aufgebraucht als üblich, weil viele Autofahrer noch schnell zugeschlagen hatten, und neue Lieferungen mit regulären Steuersätzen kamen früher in den Markt. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Nach dem Ende des Tankrabatts steigen die Spritpreise sprunghaft, teils schon vor dem Stichtag. Der Wirtschaftsausschuss des Bundesrats unterstützt eine Initiative für einen gesetzlichen Preisdeckel auf Benzin und Diesel. Vorbild ist Luxemburg , wo der Staat seit Jahren Höchstpreise festlegt. Am 10. Juli entscheidet der Bundesrat über die Initiative, der Druck auf die Bundesregierung steigt. Die Regierung warnt Mineralölkonzerne vor übermäßigen Preissteigerungen und schließt weitere Eingriffe nicht aus. Spritpreise unter Druc...

Android-Backups: Google führt Backup-Schalter pro App ein

Wer unter Android ein Backup eingerichtet hat, kannte bisher genau zwei Optionen: alle App-Daten in die Cloud sichern, oder gar keine. Wer ein einzelnes Spiel ausklammern wollte, das einen Großteil des Google-Speicherkontingents frisst, musste das gesamte Backup abschalten. Wer eine sensible App aus der Cloud heraushalten wollte, verlor damit gleichzeitig alles andere. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Google führt für Android ein Backup pro App ein: Jede Anwendung bekommt einen eigenen Sicherungs-Schalter. Damit wird die bisherige „Alles-oder-nichts“-Backup-Logik ersetzt: ihr könnt gezielt Apps von der Cloud-Sicherung ausschließen. Die Funktion steckt in den Google-Play-Diensten (Version 26.24) bzw. in der Google-One-App und wird schrittweise ausgerollt, zuerst auf Pixel-Smartphones mit Android 16/17 . Wer das Backup für eine App deaktiviert, spart nicht nur Speicher: bereits gesicherte Daten dieser App werden aus der Cloud gelöscht . S ystemdaten wie SMS, Anruflisten und Geräteein...

Das Ende der Handynummer: WhatsApp führt Benutzernamen ein

Es gibt diesen einen Moment, den fast jeder kennt. Man lernt jemanden kennen, auf einer Party, bei einem Event, im Berufsumfeld, und irgendwann kommt die Frage: Können wir in Kontakt bleiben? Bisher bedeutete das fast automatisch: Telefonnummer. Eine Zahlenfolge, die mehr preisgibt, als man im ersten Moment denkt: sie ist verknüpft mit Bankkonten, mit Behörden, mit jedem Dienst, bei dem man sich je verifiziert hat. Wer seine Nummer weitergibt, gibt ein Stück seiner digitalen Identität weiter, ob er darüber nachdenkt oder nicht. JZ-Überblick (Kurz und knackig): WhatsApp führt Benutzernamen ein: Chats sind künftig möglich, ohne die eigene Handynummer preiszugeben. Aktuell läuft nur die Reservierungsphase : Du sicherst dir deinen Namen, nutzen kannst du ihn erst später im Jahr. Der Benutzername ist eindeutig , bis zu 35 Zeichen , mit Buchstaben, Zahlen, Punkten und Unterstrichen, keine Domains, kein „www.“. In Gruppen und neuen Chats sehen andere künftig deinen Username statt deiner Numm...

Weit weg von der Weltspitze: Warum das WM-Aus kein Zufall ist

Es gibt Niederlagen, die man erklären kann, weil der Gegner besser war. Diese hier ist anders. Paraguay hat nicht überragend gespielt. Paraguay hat einen Plan gehabt, zwei tiefe Viererketten, geduldiges Verschieben, spätes Pressing, und diesen Plan diszipliniert umgesetzt. Das ist respektabel. Es ist auch genau das, was eine Weltklasse-Mannschaft auseinandernehmen sollte. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Deutschland scheidet im Sechzehntelfinale der WM 2026 gegen Paraguay aus: 1:1 nach 120 Minuten, 3:4 im Elfmeterschießen . Experten kritisieren: Dem DFB‑Team fehlten Tempo, Präzision, Struktur, selbst die „einfachen Mittel“ wie klare Pässe, sauberes Positionsspiel und Druckphasen. Paraguay verteidigte extrem kompakt, mit zwei tiefen Viererketten , geduldigem Verschieben und kaum Räumen zwischen den Linien. Deutschland fand keine Lösungen , verlor Bälle, spielte unpräzise und ließ sich vor dem 0:1 sogar von einer simplen Flanke überraschen. TV‑Experten fordern Konsequenzen: Trainer, S...

Strengere Regeln im Sommer: Wo das Bewässerungsverbot Gartenbesitzer jetzt trifft

In Dutzenden Landkreisen in Deutschland gelten gerade Bewässerungsverbote. Nicht als Appell, nicht als dringende Bitte: als Allgemeinverfügung, mit Bußgeldern bis zu 50.000 Euro bei schweren Verstößen. Was lange als Ausnahmeinstrument galt, wird zum Sommerstandard. JZ-Überblick (Kurz und knackig): In mehreren Regionen Deutschlands gilt aktuell ein Bewässerungsverbot für Rasen, Gärten und Grünflächen, teils mit Bußgeldern bis zu 50.000 Euro . Parallel dazu verhängen Landkreise ein Wasserentnahmeverbot : Wasser aus Flüssen, Bächen, Seen und privaten Brunnen darf nicht mehr zum Gießen genutzt werden. Besonders betroffen sind derzeit Teile von Niedersachsen, Baden‑Württemberg, Sachsen und Sachsen‑Anhalt ; weitere Regionen bereiten Verbote vor. Die Verbote stützen sich auf das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und sollen Grundwasser und Oberflächengewässer in der Dürre schützen. Erlaubt bleibt oft nur gezieltes, wurzelnahes Gießen einzelner Pflanzen oder Tröpfchenbewässerung: je nach Kommune...