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Schluss mit dem App Chaos: Android bekommt endlich eine einheitliche Anrufliste

Wer ein Android-Smartphone benutzt und WhatsApp, Telegram oder Google Meet für Anrufe nutzt, kennt das Problem. Verpasster Anruf in WhatsApp: App öffnen. Verpasster Anruf über Meet: andere App öffnen. Normale Telefonnummer: Telefon-App. Drei Protokolle, drei Orte, drei Schritte, wo einer reichen würde. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Googles Telefon-App auf Android bündelt künftig alle Anrufe : auch aus WhatsApp, Telegram, Signal & Co. in einer Liste. Das Feature heißt „Einheitliche Anrufliste“ / „Unified Call Log“ und basiert auf Jetpack Telecom 1.1.0 . VoIP-Anrufe erscheinen direkt im System-Anrufprotokoll , inklusive Rückruf über den jeweiligen Dienst. Start zunächst mit Google Meet , WhatsApp & andere Apps folgen: und müssen ihre Apps aktiv anpassen. Verfügbar nur auf aktuellen Pixel-Geräten und Android-17-Betas. Android bündelt Anrufe: Googles Telefon‑App zeigt künftig auch VoIP‑Anrufe aus WhatsApp und anderen Diensten an. Google räumt das auf. Die Android-Telefon-App ...
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Die Olympia-Wahl: Hamburgs Bürger entscheiden über Deutschlands sportliche Zukunft

Heute entscheiden Hamburgerinnen und Hamburger, ob ihre Stadt in den nationalen Bewerbungsprozess für Olympische Spiele einsteigt. Kein Bürgerentscheid, sondern ein Bürgerschaftsreferendum: initiiert vom Senat, nicht aus der Bevölkerung heraus. Juristisch ein Unterschied. Politisch dasselbe: Wer Ja sagt, hält Hamburg im Rennen. Wer Nein sagt, schickt einen der stärksten deutschen Kandidaten nach Hause. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Hamburg stimmt heute in einem Bürgerschaftsreferendum darüber ab, ob die Stadt in den nationalen Olympia‑Auswahlprozess einsteigen soll. Vier Städte/Regionen sind im Rennen: Hamburg, Berlin, München und Rhein‑Ruhr (Zentrum Köln). Bis 4. Juni 2026 müssen alle Bewerber ihre verfeinerten Konzepte beim DOSB einreichen. Die finale DOSB‑Nominierung erfolgt im Herbst 2026 (September/Oktober). Kosten, Sicherheit, Nachhaltigkeit und Bürgerakzeptanz sind die zentralen Streitpunkte. Olympia Entscheidung rückt näher: Hamburg stimmt heute im Bürgerschaftsrefere...

Mehr Rechte im Juni: Neue Regeln für Tanken, Honig und Online Shopping

Der Juni 2026 ist kein Monat der großen Ankündigungen. Kein Koalitionsstreit, kein Kanzlerwort, keine Reformdebatte. Stattdessen: drei Änderungen, die in der öffentlichen Wahrnehmung kaum stattfinden; und die trotzdem im Alltag landen. An der Zapfsäule, im Supermarkt, beim Online-Kauf. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Tanken: Der Tankrabatt endet am 30. Juni: Preis­erhöhungen dürfen exakt um 12:00 Uhr erfolgen. Honig: Ab 14. Juni müssen alle Herkunftsländer + Prozentanteile gut sichtbar auf der Vorderseite stehen. Online‑Shopping: Ab 19. Juni wird ein Widerrufs‑Button Pflicht: Verträge lassen sich so einfach widerrufen wie abschließen. Verbraucherschutz: Mehr Transparenz an der Zapfsäule, im Supermarkt und im digitalen Checkout. Neue Regeln im Juni: Änderungen bei Tanken, Honigkennzeichnung und Online‑Shopping betreffen den Alltag vieler Verbraucher. Fangen wir mit der teuersten an. Der befristete Tankrabatt läuft Ende Juni aus. Seit Mai hat die gesenkte Energiesteuer die Kraftstoff...

Google mit P und W: Warum Googles KI ihren eigenen Namen nicht buchstabieren kann

Das ist kein Gerücht. Nutzer berichten, dass Googles neue KI-Suche beim Buchstabieren des Wortes „Google" Varianten wie „G-O-P-G-L-E", "G-O-G-W-L-E" oder „G-U-G-E-L" produziert. Der Konzern, der die fortschrittlichste Suchtechnologie der Welt betreibt, hat ein System gebaut, das seinen eigenen Namen nicht zuverlässig buchstabieren kann. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Googles KI‑Suche buchstabiert falsch : selbst bei simplen Wörtern wie „Google“ Grundproblem: Sprachmodelle arbeiten mit Wahrscheinlichkeiten, nicht mit echtem Verständnis. Fehler treten bei Buchstabenfolgen, Akronymen, Fantasiewörtern und Logikaufgaben auf. Auch andere KI Modelle wie Claude zeigen absurde Fehlurteile , etwa wenn es um simple Alltagsentscheidungen geht. Der Vorfall zeigt erneut: KI's sind keine verlässlichen Wissenssysteme. Wenn KI Wörter erfindet: Googles KI‑Suche scheitert selbst an einfachen Aufgaben wie dem Buchstabieren des eigenen Namens. Das ist lustig. Und es ist ern...

Giftiges Spielzeug & Gefährliche Elektronik: EU verhängt Rekordstrafe gegen Temu

Die EU-Kommission hat Temu zu einer Strafe von 200 Millionen Euro verurteilt. Der Vorwurf: Auf der Plattform werden in großem Umfang illegale und gefährliche Produkte verkauft, und Temu habe die Risiken für Verbraucher nicht ausreichend bewertet. Die Behörde spricht von einem „besonders schwerwiegenden Verstoß" gegen den Digital Services Act. JZ-Überblick (Kurz und knackig): EU‑Kommission verhängt 200 Mio. € Strafe gegen Temu . Wegen massenhafter illegaler Produkte. Schwerwiegender Verstoß gegen den Digital Services Act (DSA) : Temu habe Risiken „nicht ordnungsgemäß bewertet“. Testkäufe zeigen gravierende Sicherheitsmängel , gefährliche Ladegeräte, giftige Babyspielzeuge, Erstickungsgefahr. 130 Mio. EU‑Kunden betroffen : illegale Produkte erreichen Millionen Verbraucher. Temu prüft Entscheidung, drohen weitere Strafzahlungen : EU kann tägliche Bußgelder verhängen. Temu unter Druck: Die EU‑Kommission verhängt wegen illegaler Produkte eine Strafe von 200 Millionen Euro. Das ist me...

One UI 8.5: Teilen mit Apple nicht für S23 und die FE-Modelle

One UI 8.5 bringt ein Feature, das viele lange erwartet haben: direktes Teilen von Dateien zwischen Samsung- und Apple-Geräten, kompatibel mit AirDrop, ohne Apps, ohne Pairing, ohne Cloud-Umwege. Eine der lästigsten Ökosystem-Barrieren zwischen Android und iOS wird damit aufgebrochen. Wer ein Galaxy S24 oder S25 hat, freut sich. Wer ein S23 hat, schaut zu. JZ-Überblick (Kurz und knackig): One UI 8.5 bringt AirDrop‑ähnliches Teilen; aber nicht für die Galaxy‑S23‑Reihe. S23, S23+, S23 Ultra sowie S23 FE und S24/25 FE bleiben außen vor , obwohl Nutzer fest damit gerechnet hatten. Samsung begründet die Entscheidung nicht , was den Frust weiter anheizt. Neuere Modelle (S24, S25, S26) erhalten die Funktion , ältere aber nicht; trotz identischer Hardware‑Fähigkeiten bei Teilen der S23‑Serie. Community reagiert wütend: Vorwurf der künstlichen Feature‑Abgrenzung. Feature‑Ausschluss sorgt für Ärger: Während neuere Samsung‑Geräte Dateien mit Apple‑Geräten teilen können, bleiben S23‑Nutzer trot...

Gut gemeint, schlecht informiert: Warum Australiens Social Media Verbot nach hinten losgeht

Im Dezember 2025 führte Australien ein vollständiges Social-Media-Verbot für unter 16 Jährige ein. Das Gesetz war der mutige Schritt, den viele Länder seit Jahren diskutieren, aber nie wagen: harte Altersgrenze, keine Ausnahmen, Plattformen in der Pflicht. Schutz vor Cybermobbing, vor Suchtmechanismen, vor Algorithmen, die Jugendliche in Spiralen treiben, aus denen sie ohne Hilfe nicht herauskommen. Das war der Plan. Er war gut gemeint. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Australien verbietet seit Dezember 2025 Social Media für unter 16‑Jährige ; weltweit das strengste Gesetz dieser Art. 51 % der betroffenen Jugendlichen konsumieren seitdem deutlich weniger Nachrichten : ein demokratiepolitisch alarmierender Befund. Nur 26 % der Jugendlichen sind tatsächlich vom Verbot betroffen , weil viele das Gesetz umgehen, aber genau diese Gruppe verliert massiv an Informationszugang. Forscher warnen: Je erfolgreicher das Verbot, desto geringer das Nachrichten‑Engagement, und desto schwächer die gese...

iPhone 18 Pro: Weniger Island, mehr Kamera, und ein historischer Zeitplan

Es ist Apples liebste Produktkategorie: der kleine Schritt, der wie ein großer aussehen soll. Das iPhone 18 Pro, erwartet für September 2026, bringt eine kleinere Dynamic Island; um 25 bis 35 Prozent, je nach Modell. Die Pillenform bleibt. Die Frontkamera bleibt. Der Face-ID-Projektor bleibt. Was verschwindet, ist ein einzelnes Bauteil: der Flood-Illuminator, der Infrarot-Beleuchter, der unter das Display wandert. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Dynamic Island schrumpft um 25–35 % : nur ein Face‑ID‑Bauteil wandert unter das Display (Flood‑Illuminator). Variable Blende bestätigt: Mechanische Lamellen machen das iPhone 18 Pro/Pro Max minimal dicker. Split‑Launch erstmals offiziell eingeplant: Pro‑Modelle im September 2026 , Standardmodelle erst Frühjahr 2027 . iPhone 18 Pro Max wird über 240 g schwer ; das schwerste iPhone aller Zeiten. Größtes Front‑Redesign seit 2022 , aber noch kein voll unsichtbares Face‑ID‑System. Mehr Technik, mehr Tiefe: Die neue variable Blende und größere ...

Rohstoffe und Fairness: Reiche fordert in China verlässliche Lieferketten

Katherina Reiche ist nach China gereist. Peking, Kanton, Gespräche mit Handelsminister Wang Wentao. Die Botschaft, die sie mitgebracht hat, ist klar formuliert und gleichzeitig widersprüchlich, wie so vieles in der deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehung: Wir wollen verlässliche Rohstoffe, fairen Wettbewerb, und wir wollen weiter miteinander reden. JZ-Überblick (Kurz und knackig):  Reiche fordert in China verlässlichen Zugang zu Seltenen Erden : deutsche Industrie warnt vor wachsender Abhängigkeit. Fairer Wettbewerb & Reziprozität : Deutschland verlangt gleiche Marktbedingungen für deutsche Firmen. China bleibt wichtigster Handelspartner : über 250 Mrd. € Außenhandelsvolumen 2025. Exportkontrollen belasten deutsche Unternehmen : Reiche fordert Lockerungen und transparente Verfahren. Reise knüpft an Merz‑Besuch an : Ziel: „ausbalancierten Zustand“ in den Beziehungen herstellen. Deutsch‑chinesische Gespräche: Die Bundesregierung drängt in Peking auf verlässliche Rohstoffliefe...

Die KI ohne Gedächtnis: Apples Gegenentwurf zum Datenhunger der Konkurrenz

Apple plant mit iOS 27 einen Privat-Modus für KI: Keine Chat-Historie, keine personalisierten Profile, keine Daten für Trainingszwecke. Jede Session startet ohne Verlauf, alle Interaktionen verschwinden nach der Nutzung automatisch. Kein Log, keine Rekonstruktion, nichts. JZ-Überblick (Kurz und knackig): iOS 27 bringt einen echten Privat‑Modus: Jede KI‑Session startet ohne Verlauf, ohne Speicherung, ohne Profilbildung. Automatische Chat‑Löschung: Apple Intelligence soll Konversationen nach jeder Sitzung entfernen; kein dauerhaftes Gedächtnis. Datenschutz als Marketingstrategie: Apple will sich klar von OpenAI, Google & Co. abgrenzen. Gemini als technisches Upgrade: Apple nutzt Googles KI‑Power, will aber volle Kontrolle über Datenschutz behalten. Offene Fragen: Wie leistungsfähig kann Siri werden, wenn Memory‑Funktionen eingeschränkt bleiben? Datenschutz als Differenzierungsstrategie: Während Apple seine KI mit iOS 27 ausbaut, setzt der Konzern bewusst auf Privatsphäre statt...