Stellt euch kurz vor: Ihr seid ein Mond. Ihr umkreist einen Planeten, der selbst keinen Stern hat. Der einfach so durch die schwarze Leere trudelt, ohne Ziel, ohne Wärme, ohne Licht. Von außen betrachtet klingt das nach dem ungemütlichsten Ort im Universum. Dunkelheit, minus 200 Grad, wahrscheinlich schlimmer. ...Und trotzdem plätschert unter eurer Oberfläche ein Ozean. Man dachte lange: Wer keinen Stern hat, hat keine Wärme. Kein Licht. Kein Leben. Das klingt nach Science-Fiction. Es ist Wissenschaft. Und sie kommt aus München. Zuerst kurz zur Erklärung, was ein freifliegender Planet überhaupt ist, weil das klingt, als hätte sich jemand das ausgedacht. Hat er nicht. In den frühen, chaotischen Phasen der Planetenbildung können junge Planeten durch gravitative Wechselwirkungen so stark gestört werden, dass sie aus ihrem Sonnensystem herausgeschleudert werden. Seitdem driften sie alleine durch die Galaxis, ohne Stern, ohne Heimat. Kosmische Obdachlose. Und sie sind n...
Jedes Jahr im Juni passiert dasselbe. Apple zieht den Vorhang auf, Tim Cook steht auf der Bühne im Apple Park, und irgendwo auf der Welt flippen Menschen aus, weil das iPad jetzt die Taschenrechner-App hat. Das ist kein Vorwurf. Das ist Tradition. Die WWDC 2026 findet vom 8. bis 12. Juni statt, wieder überwiegend online. Keynote am 8. Juni, danach die übliche Woche voller Sessions, die sich neunzig Prozent der Zuschauer nicht ansehen werden. Auf dem Programm: iOS 27, iPadOS 27, macOS 27, watchOS 27, visionOS 27, tvOS 27. Apple hatte, für die es noch nicht wissen, 2025 die Versionsnummern mit den Jahreszahlen synchronisiert und iOS 19 einfach übersprungen. Wer das Update auf sein iPhone will: Entwicklerbeta direkt nach der Keynote, öffentliche Beta ist erst im Juli, finale Version im September. Also Geduld. Aber das Datum ist nicht die eigentliche Geschichte. Die eigentliche Geschichte heißt Siri. Seit der Kooperation mit Google und der Gemini-Integration wird erwartet, dass Siri en...