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Chromium 150/151: Das finale Aus für klassische Adblocker

Es ist eine Entscheidung, die seit Jahren angekündigt wurde, und die trotzdem einen Einschnitt markiert, den viele lieber nicht wahrhaben wollten. Mit Chromium 150 und 151 entfernt Google die letzten internen Schalter, die es erlaubten, Manifest V2 weiter zu nutzen. Herbst 2026. Danach ist es vorbei. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Chromium 150 und 151 entfernen die letzten Manifest‑V2‑Schalter: damit verlieren uBlock Origin & Co. ihre letzten Workarounds. Google setzt endgültig auf Manifest V3 , das viele bisherige Filter‑ und Blocking‑Mechanismen einschränkt. uBlock Origin wird in Chrome massiv beschnitten , während Firefox und einige Chromium‑Forks weiter V2 unterstützen. Entwickler warnen: Nutzer verlieren Kontrolle über Tracking, Werbung und Skriptblockaden . Google argumentiert mit Sicherheit, Performance und Stabilität: Kritiker sehen ein Interessenproblem . Ende einer Ära: Google entfernt die letzten technischen Hintertüren für Manifest V2. Klassische Werbeblocker wie ...
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Kein Schutz durch Automatisierung: Gericht nimmt Google für KI-Fehler in die Pflicht

Zwei Münchner Verlage haben vor Gericht durchgesetzt, dass Google für fehlerhafte KI-Zusammenfassungen in der Suche haftet. Die sogenannten AI Overviews: automatisch generierte Kurztexte, die oberhalb der klassischen Suchergebnisse erscheinen, hatten falsche Aussagen über die Verlage verbreitet, Inhalte verzerrt, ihnen journalistische Positionen zugeschrieben, die sie nie vertreten hatten. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Zwei Münchner Verlage haben erfolgreich gegen Google geklagt, wegen fehlerhafter KI‑Zusammenfassungen in der Suche. Das Gericht entschied: Google haftet für Inhalte seiner KI‑Übersichten , auch wenn sie automatisch generiert sind. Die KI‑Snippets hatten falsche Behauptungen über die Verlage verbreitet. Das Urteil gilt als Signal für die gesamte Branche : Plattformen können sich nicht länger hinter „Automatik“ verstecken. Medienhäuser sehen sich bestätigt: Google warnt vor „Überregulierung“ und möglichen Einschränkungen für KI‑Funktionen. Gericht stärkt Verlage: G...

watchOS 27: Warum Apple den Apple-Watch-Support kürzt

Auf der WWDC 2026 hat Apple eine Entscheidung getroffen, die in den Keynote-Zusammenfassungen eher beiläufig auftauchte, und die trotzdem einige Millionen Menschen direkt betrifft. watchOS 27 läuft nur noch auf der Series 9, der Ultra 2 und den 2026er Modellen. Fünf unterstützte Generationen werden zu drei. Wer eine Series 7 oder 8 trägt, bekommt das neue System nicht mehr. JZ-Überblick (Kurz und knackig): watchOS 27 streicht den Support radikal zusammen: nur noch drei Generationen bleiben übrig: Series 9, Ultra 2 und die kommende 2026er‑Generation. Ältere Modelle wie Series 6, 7 und 8 fallen raus, trotz teils identischer Chips. Apple begründet den Schritt mit neuen KI‑Funktionen , die angeblich mehr Rechenleistung benötigen. Kritiker sprechen von geplanter Obsoleszenz , während Entwickler auf technische Limitierungen verweisen. Der Schritt steht im Kontrast zu iOS 27 , das weiterhin Geräte bis zurück zum iPhone 11 (2019) unterstützt. Support gekürzt: Mit watchOS 27 unterstützt A...

Mehr Leistung, weniger Frust: Schafft iOS 27 die Kehrtwende?

Apple kündigt mit iOS 27 einen der größten Systemumbrüche seit Jahren an, nicht durch ein neues Design, nicht durch neue App-Icons, sondern durch eine KI-Schicht, die sich quer durch das gesamte Betriebssystem zieht. Siri wird neu gedacht. Apple Intelligence wird ausgebaut. Und das iPhone soll weniger zu einer Sammlung von Apps werden, und mehr zu einem System, das mitdenkt. UPDATE am 09.06.2026 um 19:11 Uhr:    iPhone 11 und SE 2020 fallen nicht aus dem Support JZ-Überblick (Kurz und knackig): iOS 27 wird im Herbst 2026 erwartet, vorgestellt auf der WWDC, Release mit den neuen iPhones. Siri bekommt das größte Upgrade seit ihrem Start : KI‑Chatbot, Kontextverständnis, Bildschirmanalyse, Multi‑Step‑Befehle. Unter dem Label " Apple Intelligence“ zieht KI systemweit ein: Fotos, Health, Safari, Tastatur, Automationen. Leistung und Stabilität stehen im Fokus , um die Probleme von iOS 26 (Crashes, Akku) auszubügeln. Ältere Geräte wie iPhone 11 und SE 2020 fallen nicht aus dem Supp...

Länder-PR: Die teure Jagd nach dem Bundes-Image

In einer Berliner Agentur steht jemand vor einer Wand aus Entwürfen, Claims und Farbpaletten. Der neue Slogan lautet: „Niedersachsen. Das ist groß." Zehn Millionen Euro, crossmedial, mehrere Jahre. Eine Kampagne, die Niedersachsen neu erfinden soll. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Niedersachsen startet eine zehn Millionen Euro schwere Imagekampagne. Kritiker spotten bereits über die Kosten des neuen, minimalistischen Slogans pro Buchstabe Der Fall zeigt einen bundesweiten Trend : Länder investieren massiv in Standort‑PR, um Talente, Firmen und Bundesmittel anzuziehen. Kritiker sprechen von „Marketing‑Wettläufen ohne Wirkung“ , während Agenturen auf globalen Konkurrenzdruck verweisen. Interne Unterlagen zeigen: Die Kampagnen sollen nicht nur werben, sondern politische Sichtbarkeit der Landesregierungen erhöhen. Der Wettbewerb der Länder wird zum PR‑Rüstungswettlauf , bei dem Kosten, Nutzen und demokratische Legitimation zunehmend umstritten sind. Teure Landesmarken: Niedersachse...

Unter die KI-Räder geraten: Wie der Chip-Boom GoPro die Existenz kostet

Im aktuellen Geschäftsbericht warnt GoPro vor „substantial doubt" über die eigene Fähigkeit, als „going concern" weiterzumachen. Das ist die bürokratische Formulierung dafür, dass ein Unternehmen seinen Fortbestand in Frage stellt. Wer das in einem Filing liest, weiß: Es ist ernst. JZ-Überblick (Kurz und knackig) : GoPro warnt offiziell vor seiner eigenen Existenzgefährdung , im Finanzbericht ist von „erheblichen Zweifeln“ am Fortbestand die Rede. Hauptgrund: explodierende Speicherchip‑Preise , weil Hersteller Kapazitäten in lukrative KI‑Speicher (HBM) und Rechenzentren umleiten. GoPros Speicherkosten sind um 80 bis 115 Prozent gestiegen , während der Umsatz im letzten Quartal um rund ein Viertel einbrach. Das Unternehmen prüft Notfinanzierungen, Deals mit Gläubigern, Stellenabbau und sogar Verkauf oder strategische Neuausrichtung , um eine Insolvenz zu vermeiden. Der Fall zeigt: Der KI‑Boom hat Verlierer : kleinere Hardware‑Hersteller ohne Preismacht geraten unter die Räder ...

„Wir bauen Office, nicht TikTok“: Interner Microsoft-Leak enthüllt riskante KI-Strategie

Microsoft arbeitet an einem KI-Agenten namens Scout, der Office-Produkte künftig proaktiv steuern, vorschlagen und automatisieren soll. Outlook erkennt wichtige Mails, bevor man sie gelesen hat. Word erstellt Abschnitte selbstständig. Teams plant Folgeaufgaben eigenständig nach Meetings. Scout soll weit über klassische Assistenz hinausgehen, hin zu einem autonomen Arbeitsagenten. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Interne Microsoft‑Dokumente beschreiben den neuen KI‑Agenten Scout als Produkt, das Nutzer:innen „süchtig machen“ solle. Mitarbeitende äußern laut Berichten massive Bedenken über die Wortwahl und mögliche ethische Implikationen. Scout soll Office‑Produkte wie Word, Outlook und Teams tiefgreifend automatisieren und Nutzer:innen „proaktiv führen“. Kritiker warnen vor Dark‑Pattern‑ähnlichen Mechanismen , die Nutzungszeit und Abhängigkeit erhöhen könnten. Microsoft betont, Scout solle „hilfreich, nicht manipulierend“ sein, doch die geleakten Formulierungen werfen Fragen auf. ...

Wegen Merz-Urteil: US-Außenministerium wirft Deutschland Einschränkung der Meinungsfreiheit vor

Ein Facebook-Nutzer hat Friedrich Merz als „Lügenfritz" bezeichnet. Ein deutsches Amtsgericht hat ihn dafür zu einer Geldstrafe verurteilt, dreißig Tagessätze, auf Grundlage des § 188 StGB: Beleidigung von Personen des politischen Lebens. Das Urteil ist rechtskräftig, unspektakulär aus juristischer Sicht, ein Routinefall der deutschen Strafrechtsanwendung. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Eine Trump‑Beamtin aus dem State Department kritisiert Deutschland wegen eines Urteils gegen einen Facebook‑Nutzer, der Bundeskanzler Friedrich Merz als „Lügenfritz“ bezeichnet hatte. Sie spricht von einem „Eingriff in die Meinungsfreiheit“ und wirft Deutschland die Kriminalisierung kritischer Stimmen vor. Deutsche Juristen widersprechen: Das Urteil beruhe auf dem Schutz von Personen des politischen Lebens (§ 188 StGB), nicht auf politischer Zensur. Der Fall wird zum transatlantischen Symbolstreit über Meinungsfreiheit, Respekt und digitale Kultur. Die Debatte zeigt, wie unterschiedlich die USA u...

Lautloser Server-Killer: Neue HTTP/2-Attacke verbraucht 32 GB RAM im Handumdrehen

Das sind die Zahlen, die Sicherheitsforscher der Firma Calif veröffentlicht haben. Envoy, einer der weit verbreiteten Webserver, bricht in ihren Tests nach zehn Sekunden zusammen: der gesamte verfügbare RAM voll, der Dienst nicht mehr erreichbar. Apache braucht achtzehn Sekunden. Nginx fünfundvierzig. Microsoft IIS auf Windows Server 2025 hält am längsten durch: vierzig bis fünfundvierzig Sekunden, dann sind 64 Gigabyte RAM verbraucht. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Neue DoS‑Technik „HTTP/2 Bomb“ kann Webserver in Sekunden lahmlegen: ein einzelner Client genügt . Betroffen sind Standard‑HTTP/2‑Konfigurationen von Nginx, Apache httpd, Microsoft IIS, Envoy und Cloudflare Pingora. Die Attacke kombiniert HPACK‑Header‑Kompression mit einem Slowloris‑ähnlichen Flow‑Control‑Hold : Speicher wird massiv belegt und nicht freigegeben. In Tests konnte ein einzelner Rechner mit 100 Mbit/s bis zu 32–64 GB RAM in unter einer Minute verbrauchen und Server unbenutzbar machen. Gegenmaßnahmen: Pat...

Google Gemini for Home startet in Deutschland: Das musst du zum KI-Upgrade wissen

Zehn Jahre lang war der Google Assistant das Sprachinterface im Wohnzimmer. Man sprach Befehle, er führte sie aus. Licht an, Musik ab, Timer auf fünf Minuten. Das funktionierte, in dem Rahmen, den man sich abgewöhnt hatte zu hinterfragen. Jetzt startet Gemini for Home in Deutschland als Early Access, und der Countdown für den Assistant läuft. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Gemini für Google Home ist jetzt in Deutschland als Early Access verfügbar und ersetzt schrittweise den Google Assistant. Start über die Google‑Home‑App: Ein Einladungsbanner erlaubt den Wechsel: der Rollout erfolgt in Wellen, nicht auf allen Konten gleichzeitig. Alle Google‑Smart‑Speaker, Displays und viele Kameras der letzten zehn Jahre sollen das Upgrade auf Gemini for Home bekommen. Assistant geht, Gemini bleibt: Der klassische Google Assistant läuft nicht mehr lange, dann ist endgültig Schluss. Basis kostenlos, Extras im Abo: Gemini for Home ist in der Grundversion gratis, erweiterte Funktionen kommen übe...