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Spotify schafft den Benutzernamen ab: Was sich beim Login ändert

Ab dem 1. September 2026 kann man sich bei Spotify nicht mehr mit Benutzername und Passwort anmelden. Nur noch E-Mail, oder über verknüpfte Konten wie Google, Apple oder Facebook. Wer sich bisher ausschließlich mit seinem Nutzernamen einloggt, und das tun noch immer viele, besonders Nutzer mit alten Accounts, muss rechtzeitig umstellen. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Ab 1. September 2026 : Spotify schafft die Anmeldung mit Benutzername + Passwort ab. Login funktioniert dann nur noch mit E‑Mail + Passwort oder über Google/Apple/Facebook‑Konten . Wer aktuell nur den Benutzernamen nutzt, muss bis zum Stichtag eine gültige E‑Mail hinterlegen . Playlists, Musik und Abo bleiben unverändert, es geht nur um die Art der Anmeldung . Wer seine E‑Mail nicht rechtzeitig prüft oder aktualisiert, kann sich ab September nicht mehr einloggen und muss den Support kontaktieren. Login‑Umstellung: Spotify schafft die Anmeldung per Benutzername ab, künftig funktioniert der Zugang nur noch über E‑Mai...
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Ein Klick genügt: Widerruf per Klick seit heute Gesetz

Seit dem 19. Juni 2026 gilt in Deutschland eine Pflicht, die so simpel klingt, dass man sich fragt, warum sie zwanzig Jahre auf sich warten ließ: Wer online Verträge mit Widerrufsrecht anbietet, muss einen gut sichtbaren, klar beschrifteten Widerrufsbutton einbinden. Nicht irgendwo im Impressum. Nicht hinter drei Menüebenen. Leicht zugänglich, ständig verfügbar, unmissverständlich beschriftet. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Seit heute (19. Juni 2026) gilt in Deutschland der verpflichtende „Widerrufsbutton“ für alle Online‑Verträge mit gesetzlichem Widerrufsrecht. Unternehmen müssen eine gut sichtbare, eindeutig beschriftete Schaltfläche („Vertrag widerrufen“ / „Widerruf erklären“) bereitstellen. Ziel ist, dass Verbraucher genauso einfach widerrufen können, wie sie online Verträge abschließen . Der Button führt zu einer Widerrufsseite , auf der nur wenige Pflichtangaben abgefragt werden dürfen (Name, Vertragsidentifikation, Kontaktweg). Die Pflicht setzt eine EU‑Richtlinie um und i...

Googles neuer Smart-Speaker: Europa startet, Deutschland wartet

Google bringt am 25. Juni 2026 seinen ersten neuen Smart-Speaker seit sechs Jahren auf den Markt. 18 Regionen weltweit, darunter Österreich und die Schweiz. Deutschland fehlt. Vollständig, ohne Ankündigung, ohne nachvollziehbare Erklärung. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Google bringt den neuen Google Home Speaker am 25. Juni 2026 in 18 Regionen auf den Markt: darunter Österreich und die Schweiz, aber nicht Deutschland.  Google nennt keinen Grund für den verspäteten Deutschland‑Start und verweist nur darauf, dass das Gerät hierzulande „bald“ verfügbar sein werde.  Der Speaker ist der erste neue Smart‑Lautsprecher seit sechs Jahren und ersetzt Nest Audio und Nest Mini, deren Produktion eingestellt wurde.  Preis in Österreich: 119 Euro; Farben in Europa: Hazel (Schwarz) und Porcelain (Weiß). Technisch bietet er 360‑Grad‑Sound, Fernfeldmikrofone, Touch‑Bedienung, Stereopaar‑Option und Google‑TV‑Kopplung. Neuer Google‑Speaker: Der Google Home Speaker startet am 25. Juni in...

App öffnen überflüssig: WhatsApp entwickelt Widget für Sprachnachrichten

Das neue Widget ist klein. Ein Rechteck auf dem Startbildschirm, 3×1 im Standardformat, frei skalierbar. Ein Tipp drauf, sprechen, fertig. Kein App-Start, kein Chat suchen, kein Mikrofon-Button halten. Entdeckt in der Android-Beta, noch nicht breit verfügbar, noch in Entwicklung, aber die Richtung ist eindeutig. WhatsApp macht Sprachnachrichten noch einfacher. JZ-Überblick (Kurz und knackig): WhatsApp testet ein neues Home‑Screen‑Widget für Sprachnachrichten auf Android.  Nutzer sollen Voice Messages direkt vom Startbildschirm aufnehmen und versenden können, ohne die App zu öffnen.  Das Widget erscheint zunächst im 3×1‑Format, lässt sich aber frei skalieren.  Nach der Aufnahme können einzelne oder mehrere Kontakte ausgewählt werden, teils auch als Status‑Post.  Die Funktion steckt noch in der Entwicklung / Beta und ist nicht breit ausgerollt, aber sie zeigt, wohin Meta mit WhatsApp will: weniger Tippen, mehr Sprechen.  Direkter Zugriff: WhatsApp testet ein neues...

Militär-Deal: Pistorius plant enge Zusammenarbeit mit Polen

Am 35. Jahrestag des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags unterzeichnen Boris Pistorius und sein polnischer Amtskollege Władysław Kosiniak-Kamysz in Warschau ein neues Verteidigungsabkommen. Das Datum ist kein Zufall, die Symbolik ist bewusst gesetzt. Zwei Länder, die eine schwierige Geschichte teilen und zuletzt auch eine schwierige Gegenwart, wählen einen historischen Anknüpfungspunkt, um sicherheitspolitisch neu zu beginnen. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Deutschland und Polen haben ein neues Verteidigungsabkommen unterzeichnet , das die militärische Zusammenarbeit deutlich vertieft. Das Abkommen ergänzt NATO und EU , betont gegenseitigen Beistand und ersetzt die Vereinbarung von 2011. Vereinbart werden u. a. gemeinsame Manöver, bessere militärische Mobilität, Logistik, Ostsee‑Sicherheit, Cyberabwehr und Weltraum‑Kooperation . Politisch ist der Schritt bewusst symbolisch: Unterzeichnung am 35. Jahrestag des deutsch‑polnischen Nachbarschaftsvertrags . Das Signal: Berlin und Wa...

Die 60-Tage-Wette: Europas Bedingungen für ein Ende der Iran-Sanktionen

Vor wenigen Tagen ging es noch um Drohnen in der Straße von Hormus und Trumps Wutausbruch gegenüber Netanjahu. Jetzt signalisieren die wichtigsten europäischen Mächte, dass sie bereit sind, Iran-Sanktionen schrittweise zu lockern, sofern das angekündigte Abkommen zwischen Washington und Teheran tatsächlich kommt. Unterzeichnung in Genf, Freitag. Danach beginnt ein 60-Tage-Fenster, in dem sich entscheidet, ob das alles real wird oder wieder eine jener diplomatischen Episoden ist, die in Schlagzeilen größer wirken als in der Realität. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Nach dem historischen Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran signalisieren die europäischen E4-Staaten Bereitschaft, die Iran-Sanktionen schrittweise aufzuheben. Voraussetzung ist ein verifizierbarer 60-Tage-Prozess, der überprüfbare Schritte des iranischen Atomprogramms einschließt. Die Europäer sehen sich als Mitgarant des Abkommens, und als wirtschaftliche Profiteure einer Entspannung. Während Deutschland, Frankreic...

Die Zukunft des Webs: Google holt den Flugsimulator direkt in den Browser

Google hat in Google Earth einen vollwertigen Flugsimulator freigeschaltet. Keine Installation, kein Plugin, keine App. Man öffnet den Browser, klickt sich rein, und fliegt über New York, Tokio oder Berlin, mit Cockpit-Ansicht, Instrumenten, freier Außenkamera, realistischen Höhenprofilen über Gebirgen und Küsten. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Google Earth hat einen kostenlosen Flugsimulator direkt im Browser gestartet, ohne Installation, ohne Zusatzsoftware. Funktioniert in Chrome, Edge, Firefox und Safari, sogar auf schwächeren Geräten. Nutzer können über 3D‑Städte, Gebirge und Satellitenlandschaften fliegen, inklusive Cockpit‑Ansicht. Der Simulator nutzt WebGPU und WebAssembly, um Desktop‑ähnliche Performance im Browser zu erreichen. Google positioniert das Feature als Experiment, aber mit deutlicher Signalwirkung: Der Browser wird zur Plattform für komplexe Simulationen. Leuchtende Metropole: Google Earth erweitert seine Funktionen, der neue Flugsimulator läuft jetzt kostenlos d...

Geldmangel bei der Bahn: Über 90 Projekten droht der plötzliche Baustopp

Eine Anfrage der Grünen hat etwas offengelegt, das viele geahnt, aber niemand offiziell bestätigt hatte: Für mehr als 90 Bahnprojekte fehlen die notwendigen Mittel. Nicht für Vorhaben, die noch auf dem Papier stehen. Auch für Projekte, bei denen bereits gebaut wird. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Mehr als 90 Bahnprojekte in Deutschland drohen zum Stillstand zu kommen, weil der Bund nicht genug Geld bereitstellt. Betroffen sind sowohl geplante als auch bereits laufende Bau‑ und Modernisierungsvorhaben. Hintergrund ist eine Milliardenlücke zwischen dem tatsächlichen Investitionsbedarf und den bis 2030 vorgesehenen Bundesmitteln. Experten warnen: Die Verkehrswende gerät ins Wanken, weil zentrale Strecken, Brücken und Stellwerke dringend saniert werden müssten. Verbände fordern, dass die Bundesregierung im Haushalt 2027 nachsteuert und eine überjährige Finanzierung ermöglicht. Investitionslücke bremst Ausbau: Mehr als 90 Bahnprojekten in Deutschland droht der Stillstand, weil Bundesmit...

Die blockierte Intelligenz: Warum Siri AI nicht auf das europäische iPhone kommt

Apple hat auf der WWDC 2026 die größte Siri-Neuerfindung seit dem Start des Assistenten angekündigt. Siri AI, tief verzahnt mit Apple Intelligence, mit Kontext aus Mails, Nachrichten, Fotos, Dateien, Apps: ein systemweiter Agent, der das iPhone spürbar verändern soll. In den USA startet das mit iOS 27. In der EU nicht. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Siri AI kommt zum Start von iOS 27 und iPadOS 27 nicht auf iPhone und iPad in der EU. Apple macht den Digital Markets Act (DMA) verantwortlich und warnt vor „extremer Auslegung“ durch die EU. Die EU-Kommission kontert: Nicht der DMA blockiert Siri AI, sondern Apple selbst: der Konzern könne die Funktionen ausrollen, wolle aber die Plattform nicht weiter öffnen. Mac, Vision Pro und teilweise watchOS bekommen Siri AI in der EU, nur iPhone und iPad bleiben außen vor. Wie Siri AI doch noch nach Europa kommt, hängt von einem Deal ab: technische Öffnung für andere KI-Assistenten vs. Apples Sicherheitsversprechen. Siri AI bleibt vorerst auß...

80 Zentimeter in 17 Jahren: Warum die Erde wegen uns ihre Achse verlagert

Zwischen 1993 und 2010 hat sich die Rotationsachse der Erde um rund 80 Zentimeter verlagert. Der Grund ist kein Erdbeben, keine tektonische Verschiebung, kein kosmisches Ereignis. Der Haupttreiber: Wir pumpen zu viel Grundwasser ab. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Die Erdachse hat sich zwischen 1993 und 2010 um rund 80 cm verschoben: messbar, aber im planetaren Maßstab klein. Hauptgrund laut Studie: massive Grundwasserentnahme, vor allem in Indien, den USA und Teilen des Nahen Ostens. Durch das Abpumpen von Wasser verändert sich die Massenverteilung der Erde, was die Rotationsachse minimal verschiebt. Der Effekt ist nicht gefährlich, aber ein sichtbares Symptom globaler Übernutzung von Wasserressourcen. Die Studie zeigt: Menschliche Eingriffe wirken inzwischen auf geophysikalische Prozesse, die früher als unveränderlich galten. Messbare Verschiebung: Neue Studien zeigen, dass sich die Erdachse in 17 Jahren um mehr als 80 Zentimeter verlagert hat. Das ist das Ergebnis einer Studie sü...