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Spion in der Tasche oder nützliches Tool? Das steckt hinter Googles neuer Aufnahme-Funktion

Google rüstet auf: Die hauseigene Telefon-App soll künftig eine integrierte Aufnahmefunktion erhalten. Was für Journalisten oder Gedächtnisprotokolle wie ein Segen klingt, löst bei Datenschützern sofort die Alarmglocken aus. Denn während die Technik bereitsteht, steht das deutsche Strafgesetzbuch mit erhobenem Zeigefinger daneben. Die Technik: Was Google plant Die Funktion soll es ermöglichen, laufende Telefonate mit einem Klick mitzuschneiden. Google setzt dabei auf Transparenz durch Automatisierung: Sobald die Aufnahme startet, ertönt eine Roboterstimme, die beide Teilnehmer informiert: "Dieses Gespräch wird aufgezeichnet." Damit will der Tech-Riese sicherstellen, dass niemand heimlich belauscht wird. Die Rechtslage: Das "Vertrauliche Wort" In Deutschland ist die Sache klar geregelt – und ziemlich streng. Das Zauberwort heißt §201 StGB (Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes) . Ohne Einwilligung geht nichts: Wer ein Gespräch ohne die ausdrückliche (und am bes...
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Wachstum auf dem Papier, Frust in den Firmen: Warum Deutschlands Mini-Plus eine Mogelpackung ist

Wer derzeit auf die nackten Zahlen der Wirtschaftsinstitute blickt, könnte fast auf die Idee kommen, dass wir die Talsohle durchschritten haben. Mit einem prognostizierten Plus von rund 0,8 bis 1,0 % für das Jahr 2026 blinken die Ampeln statistisch gesehen endlich wieder auf Grün. Doch der Schein trügt gewaltig: Hinter diesem vermeintlichen Aufschwung steckt kein echter neuer Schwung, sondern ein Mix aus staatlichen Milliarden-Spritzen für Schiene und Rüstung sowie schlichtem Kalender-Glück. Allein die zusätzlichen Arbeitstage im Jahr 2026 treiben das BIP nach oben, ohne dass wir wirklich produktiver geworden sind. Während staatliche Investitionen im Wohnungs- und Tiefbau für einen Zuwachs von etwa 0,5 Prozentpunkten sorgen, verharrt der private Konsum trotz einer Normalisierung der Inflation auf 2,0 % weiterhin in der Schockstarre. In den Chefetagen der deutschen Industrie herrscht deshalb alles andere als Aufbruchstimmung. Der ifo Geschäftsklimaindex verharrte zuletzt bei ernücht...

12,34 Milliarden Euro: Der Deal für die Länder-Beschäftigten steht!

Nach zähen Verhandlungen in Potsdam gibt es endlich weißes Licht: Die Gewerkschaften und die Länder haben sich geeinigt. Für rund 925.000 Tarifbeschäftigte (und später wohl 2,2 Millionen inklusive Beamte) gibt es ein ordentliches Plus auf dem Konto. Aber der Preis dafür ist historisch hoch. Die Fakten: Wer kriegt wann wie viel? Der neue Tarifvertrag läuft stolze 27 Monate (bis Januar 2028). Das Geld kommt in drei Stufen: Stufe 1 (ab 01.04.2026): +2,8 % Gehalt, aber mindestens 100 Euro . Stufe 2 (ab 01.03.2027): Weitere +2,0 %. Stufe 3 (ab 01.01.2028): Nochmal +1,0 %. Zusätzlich steigen die Schichtzulagen massiv an – in Kliniken sogar auf bis zu 250 Euro im Monat. Auch Azubis gehen nicht leer aus und bekommen insgesamt 150 Euro mehr. Warum das Ganze so teuer ist Die 12,34 Milliarden Euro kommen nicht nur durch die 925.000 Angestellten zustande. Die Länder planen, das Ergebnis zeitgleich auf die Beamten und Pensionäre zu übertragen. Tarifbereich allein: ca. 4,11 Milliarden Euro. In...

iOS 26.3 ist da: Apple macht den Android-Wechsel endlich easy!

Apple hat iOS 26.3 veröffentlicht. Auf den ersten Blick sieht es nach digitaler Hausarbeit aus, aber unter der Haube steckt ein Feature, das jahrelang undenkbar war. Hier erfährst du, warum dieses Update mehr ist als nur Fehlerbehebung. iOS 26.3: Leichter zu Android Apple integriert erstmals ein natives Tool, um deine Daten direkt auf ein Android-Smartphone zu schieben. Früher brauchtest du eine extra App, jetzt findest du die Option direkt in den Einstellungen unter „iPhone übertragen oder zurücksetzen“. Was geht mit? Fotos, Nachrichten, Kontakte und sogar eSIMs. Der Haken: Bezahle Apps und Gesundheitsdaten bleiben (noch) im Apple-Käfig.   Sicherheitsupdates: 35 Lücken gestopft Hinter den Kulissen hat Apple ordentlich aufgeräumt. Über 35 Sicherheitslücken wurden geschlossen, darunter eine kritische Zero-Day-Lücke (CVE-2026-20700), die laut Experten bereits für gezielte Angriffe genutzt wurde. Wichtig: Das Update schützt dich vor bösartigen Webinhalten und verhindert, dass Apps ...

Mega-Sperrung in Hamburg: A7 und Elbtunnel 55 Stunden dicht - 7 weitere folgen

Hamburg sperrt die A7 und den Elbtunnel am kommenden Wochenende komplett. Von Freitag, den 20. Februar, 22 Uhr, bis Montag, den 23. Februar, 5 Uhr, ist die Autobahn zwischen den Anschlussstellen Stellingen und Heimfeld nicht befahrbar. Autofahrer müssen mit massiven Behinderungen rechnen. Die 55-stündige Vollsperrung dient umfangreichen Bauarbeiten. Schilderbrücken werden installiert, der Lärmschutztunnel Altona vorangetrieben und die Betriebszentrale des Elbtunnels saniert. Die Projektmanagementgesellschaft Deges und die Autobahn GmbH Nord koordinieren die Arbeiten. Weiträumige Umfahrung empfohlen Die Autobahn GmbH rät dringend zu Alternativen. Ein Sprecher sagte: «Es wird ausdrücklich empfohlen, Hamburg an diesem Wochenende weiträumig zu umfahren oder zu prüfen, ob die Erreichbarkeit des Reisezieles mit einem alternativen Verkehrsmittel möglich ist.» Für den überregionalen Verkehr führt die Umleitung über die A1, A21 und B205. Die Route verbindet das Autobahnkreuz Maschen südlich von...

Führungsanspruch der USA "vielleicht verspielt" - Merz sucht neue Partner

Bundeskanzler Friedrich Merz hat die USA vor einem globalen Alleingang gewarnt und eine neue Partnerschaft angeboten, bei der Europa deutlich mehr zur Sicherheit beiträgt. Bei der Eröffnung der Münchner Sicherheitskonferenz am Freitag erklärte Merz: «Der Führungsanspruch der Vereinigten Staaten ist angefochten, vielleicht verspielt.» Die internationale Ordnung wich einem gefährlichen Nullsummenspiel der Großmächte. In seiner halbstündigen Rede zeichnete Merz ein düsteres Bild der globalen Lage. «Rohstoffe, Technologien und Lieferketten werden Machtmittel im Nullsummenspiel der Großen», warnte der Kanzler. China könnte den USA bald militärisch auf Augenhöhe begegnen: «In absehbarer Zeit könnte Peking den Vereinigten Staaten militärisch auf Augenhöhe begegnen.» Europa müsse sein ungenutztes Potenzial endlich ausschöpfen, forderte Merz. «Unser militärisches, politisches, wirtschaftliches und technologisches Potenzial ist enorm. Aber wir haben es lange nicht im erforderlichen Maß ausgeschö...

Studie: Leben im All könnte unwahrscheinlicher als gedacht sein

Eine  Forschungsgruppe  aus der Schweiz sieht eine neue, wesentliche Grundvoraussetzung für die Entstehung von Leben auf Planeten. Eine aktuelle Studie der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) suggeriert, dass die Existenz von Leben im Universum deutlich weniger wahrscheinlich sein könnte, als bisher angenommen wird. Ihre Annahme basiert auf einer neuen Grundvoraussetzung für Leben. Demnach reicht es nicht mehr aus, dass auf einem Planeten moderate Temperaturen herrschen und Wasser in flüssiger Form vorhanden ist. Ein geeigneter Planet müsste sein Dasein als flüssige Gesteinskugel beginnen. Die schwereren Elemente wie Eisen würden im Laufe der Zeit ins Zentrum des Planeten sinken. Die leichteren Gesteine würden dagegen oben treiben und schließlich zu einer Kruste erstarren. Chemische Elemente wie Kohlenstoff, Stickstoff und Sauerstoff müssten während der Formung des Planeten auf eine bestimmte Weise an die Oberfläche wandern, damit Leben entstehen...

3.000 Schließfächer geplündert - Polizei gibt Tresorraum in Gelsenkirchen frei

Die Staatsanwaltschaft hat den Tresorraum einer Sparkasse in Gelsenkirchen freigegeben - eineinhalb Monate nach einem spektakulären Einbruch, bei dem Unbekannte über 3.000 Schließfächer plünderten. Trotz intensiver Ermittlungen und mehr als 1.500 Kundenaussagen fehlt den Ermittlern weiterhin eine heiße Spur zu den Tätern. Ende Dezember bohrten die Einbrecher ein Loch durch eine dicke Betonwand und drangen so in den Tresorraum vor. Sie erbeuteten Millionenwerte - darunter Gold, Bargeld und andere Wertsachen. Mehrere hundert Polizisten arbeiteten seit dem Einbruch teilweise rund um die Uhr im Tresorraum und einem angrenzenden Archivraum. Sie sortierten hunderttausende Gegenstände, die die Täter am Tatort zurückließen. Die Polizei hat Schließfachkunden aufgerufen, Angaben zu ihren hinterlegten Wertgegenständen zu machen. Bislang gingen mehr als 1.500 Aussagen ein - freiwillig. Verpflichtende Befragungen sind jedoch ebenfalls möglich. Eine Hotline steht für Terminvereinbarungen zur Verfügu...

Münchner Tatort dreht Mordfall live auf der Sicherheitskonferenz

Das neue Münchner Tatort-Team dreht seinen zweiten gemeinsamen Fall an einem außergewöhnlichen Schauplatz: Die Ermittler Ferdinand Hofer und Carlo Ljubek lösen dieses Wochenende einen Mordfall direkt auf der laufenden Münchner Sicherheitskonferenz. Die Dreharbeiten dauern bis Sonntag. Im Mittelpunkt der Episode steht der Tod einer Dolmetscherin, die auf der hochgesicherten Konferenz von einem Lkw überfahren wird. Schnell wird klar: Es war kein Unfall – die Frau wurde verfolgt. Die Ermittler Kalli Hammermann (Ferdinand Hofer) und Nikola Buvak (Carlo Ljubek) müssen unter hunderten hochrangigen internationalen Gästen aus Politik und Wirtschaft ermitteln. Dreh unter erschwerten Bedingungen Die Ermittlungen gestalten sich kompliziert: Diplomatische Immunität, abgeschottete Machtzirkel und Verschwiegenheitspflichten erschweren die Aufklärung. Nach Angaben des Bayerischen Rundfunks ist nur ein kleines Filmteam inklusive der beiden Hauptdarsteller direkt vor Ort auf der Sicherheitskonferenz im...

Artemis-Mission: Nasa erlaubt Astronauten erstmals Smartphones im All

Normalerweise gelten strenge Regeln dafür, welche technischen Geräte Astronaut:innen der Nasa mit an Bord eines Raumschiffs nehmen dürfen. Doch für die Artemis-Mission lenkt die Raumfahrtbehörde ein. Die  Nasa  lockert ihre strengen Technikregeln. Bei der kommenden bemannten Mondmission  Artemis  II und der Crew-12-Mission von SpaceX Richtung ISS dürfen die Astronaut:innen iPhones und andere moderne  Smartphone s mit an Bord der Raumschiffe nehmen. Diesen Schritt kündigte der neue Nasa-Chef Jared Isaacman  auf X an . „Inspirierende Bilder und Videos mit der Welt teilen“ „Wir geben unseren Crews die Möglichkeit, besondere Momente für ihre Familien festzuhalten und inspirierende Bilder und Videos mit der Welt zu teilen“, schrieb Jared Isaacman. Hinter der Entscheidung steckt aber mehr als das Privatvergnügen der Astronaut:innen. Laut Isaacman steht die Lockerung der Mitnahmeregeln für eine Entbürokratisierung der Nasa. „Ebenso wichtig ist, dass wir langj...