Ransomware funktioniert nach einem einfachen Prinzip. Angreifer verschlüsseln Dateien, auf dem Rechner, auf dem Server, im Netzwerk, und verlangen dann Geld dafür, dass man wieder an die eigenen Daten kommt. Das Gemeine daran ist nicht nur die Verschlüsselung selbst. Das Gemeine ist, dass die Backups meistens auch betroffen sind. Wer clever angreift, lässt dem Opfer keine Ausweichoption. Zahlen oder verlieren. Genau hier setzt Google jetzt an.
Zwei Forderungen sind gerade besonders populär, wenn es um die hohen Spritpreise geht: Tankrabatt und Tempolimit. Und Katherina Reiche lehnt beide ab. Klar, öffentlich, ohne viel Zögern. Das ist politisch mutig. Oder stur. Je nach Standpunkt. Zur Erinnerung: Brent-Rohöl kostet gerade über 116 Dollar pro Barrel. Diesel liegt bei 2,31 Euro, einen Cent unter dem bisherigen Allzeithoch. Die Straße von Hormus ist blockiert, der Iran-Krieg läuft seit Wochen, und an deutschen Tankstellen rechnen Menschen nach, ob sich der Weg zur Arbeit noch lohnt. In dieser Lage erklärt die Wirtschaftsministerin, dass ein Tankrabatt zu teuer und zu wirkungslos sei, mit Verweis auf den deutschen Versuch von 2022, der die Preise kaum drückte, und auf vergleichbare Erfahrungen in Italien und Österreich. Während die Preise an den Zapfsäulen steigen, lehnt Wirtschaftsministerin Reiche Tankrabatt und Tempolimit ab.