Die Deutsche Bahn hat entschieden. Bis Mitte Oktober 2026 soll an allen deutschen Bahnhöfen ein Alkoholkonsumverbot gelten. Bier, Wein, Schnaps: alles, was nicht in der Bahnhofsgastronomie ausgeschenkt wird, verschwindet von Bahnsteigen und aus Hallen. Rund 5.400 Bahnhöfe, vom Berliner Hauptbahnhof bis zum kleinsten Haltepunkt irgendwo in der Eifel. Bahnchefin Evelyn Palla hat das mit einem Satz begründet, der so klingt, als habe man ihn lange zurückgehalten: „Genug ist genug." JZ-Überblick (Kurz und knackig): Die Deutsche Bahn führt bis Oktober 2026 ein bundesweites Alkoholverbot an allen 5.400 Bahnhöfen ein. Hamburg gilt als Beispiel: Seit dem Verbot 2024 gingen dort Konflikte, Gewalt und Müll nachweislich zurück. Politik und Polizei begrüßen das Verbot grundsätzlich , warnen aber vor Umsetzungsproblemen und Verlagerungseffekten. Experten sind gespalten: Weniger Alkohol bedeutet oft weniger Gewalt, aber Probleme könnten sich schlicht in umliegende Straßen verlagern. Kernfrage...
Hollywood wollte sich neu ordnen. Paramount Skydance und Warner Bros. Discovery sollten zusammenwachsen, ein Medienkonzern mit enormer Marktmacht, von Kino über Streaming bis TV. Der Deal war vereinbart, die Zahlen standen fest, die Pressemitteilungen waren geschrieben. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Paramount Skydance verschiebt die Übernahme von Warner Bros. Discovery: der Mega‑Deal über rund 110 Milliarden Dollar steht vorerst auf Pause. Grund sind Wettbewerbsklagen von zwölf US‑Bundesstaaten und eine separate Klage der Writers Guild of America, die den Zusammenschluss als wettbewerbswidrig einstufen. Ein Bundesgericht hat angeordnet, dass die Fusion bis mindestens Sommer 2027 nicht vollzogen werden darf, oder bis ein Urteil in den Verfahren vorliegt. Für Paramount wird die Verzögerung teuer: Es drohen Ticking Fees von bis zu 1,7 Milliarden Dollar , je länger der Abschluss hinausgeschoben wird. Der Fall ist ein Präzedenzfall für die Macht großer Medienkonzerne, und für den Ver...