Die 55-stündige Vollsperrung dient umfangreichen Bauarbeiten. Schilderbrücken werden installiert, der Lärmschutztunnel Altona vorangetrieben und die Betriebszentrale des Elbtunnels saniert. Die Projektmanagementgesellschaft Deges und die Autobahn GmbH Nord koordinieren die Arbeiten.
Weiträumige Umfahrung empfohlen
Die Autobahn GmbH rät dringend zu Alternativen. Ein Sprecher sagte: «Es wird ausdrücklich empfohlen, Hamburg an diesem Wochenende weiträumig zu umfahren oder zu prüfen, ob die Erreichbarkeit des Reisezieles mit einem alternativen Verkehrsmittel möglich ist.»
Für den überregionalen Verkehr führt die Umleitung über die A1, A21 und B205. Die Route verbindet das Autobahnkreuz Maschen südlich von Hamburg mit der Anschlussstelle Neumünster-Süd. Innerhalb der Stadt können Autofahrer auf die Elbbrücken ausweichen.
Erschwerend kommt hinzu: Die Bundesstraße 75, eine häufig genutzte Alternative zur A1, ist nahe der Anschlussstelle Hamburg-Marmstorf ebenfalls eingeschränkt. Die normalerweise vierspurige Bremer Straße ist dort derzeit auf eine Spur je Richtung verengt.
Sieben weitere Sperrungen folgen
Das kommende Wochenende ist erst der Auftakt. In diesem Jahr sind sieben weitere Vollsperrungen der A7 in Hamburg geplant. Der Elbtunnel bleibt dabei nur einmal passierbar – Ende Juni, wenn stattdessen der Lärmschutztunnel Schnelsen gesperrt wird.
Hintergrund ist der Ausbau der A7 zwischen Heimfeld und dem Dreieck Hamburg Nordwest auf acht Spuren. Südlich des Elbtunnels soll dieser Ausbau im Herbst abgeschlossen sein. Die Arbeiten am Lärmschutztunnel Altona dauern allerdings voraussichtlich bis mindestens Ende 2029.
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