„Inspirierende Bilder und Videos mit der Welt teilen“
„Wir geben unseren Crews die Möglichkeit, besondere Momente für ihre Familien festzuhalten und inspirierende Bilder und Videos mit der Welt zu teilen“, schrieb Jared Isaacman.
„Kleiner Schritt in die richtige Richtung“
Diese „operative Schnelligkeit“, die man bei der Smartphone-Entscheidung gezeigt habe, werde laut Isaacman der Nasa zugutekommen, wenn sie die „wertvollsten wissenschaftlichen und Forschungsprojekte im Orbit und auf der Mondoberfläche verfolge“, schrieb er. Und schloss, mit einer Anspielung auf Neil Armstrongs berühmte Worte, als er 1969 erstmals den Mond betrat: „Dies ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung“.
Jared Isaacman wurde im Dezember 2025 als neuer Chef der US-Raumfahrtsbehörde bestätigt, nach einem längeren Hickhack. US-Präsident Donald Trump hatte den Milliardär und Weltraumtouristen bereits ein Jahr vorher für den Posten vorgeschlagen.
Das steckte hinter dem bisherigen Verbot von modernen Smartphones
Bisher fuhr die Nasa eine strenge Politik, was die Mitnahme von technischen Geräten in Raumschiffen betraf. Für Artemis waren eine Nikon-Spiegelreflexkamera von 2016 sowie eine zehn Jahre alte Gopro-Modelle geplant. Fotografiert wurde schon auf früheren Missionen, allerdings war dies etwas aufwendiger als das Schießen von Fotos aus der Hüfte mit Smartphones.
Hinter den Regeln stand mehr als nur die Aufrechterhaltung einer Bürokratie. Technische Geräte mussten eine Reihe von Tests durchlaufen, etwa zum Strahlungsverhalten von Chips oder zum Ausströmen von Gasen. Private Missionen hatten bereits Smartphones an Bord. Ein Beispiel ist der Polaris-Flug im Herbst 2024. An Bord war damals auch der Chef von Polaris – ein gewisser Jared Isaacman. Quelle: t3n
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