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Es werden Posts vom Dezember, 2025 angezeigt.

KI-Durchbruch in Deutschland: Nutzung verdoppelt sich auf 36 Prozent

Künstliche Intelligenz hat in Deutschland den Durchbruch geschafft. Mehr als 36 Prozent der Unternehmen nutzen KI mittlerweile – fast doppelt so viele wie noch vor einem Jahr. Der Digitalverband Bitkom erwartet für 2026 deutlich steigende Investitionen und sieht darin eine große Chance für den Standort Deutschland, der unter demografischem Wandel und stagnierender Produktivität leidet. Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst sagte Reuters: «KI hat in diesem Jahr den Durchbruch in der deutschen Wirtschaft geschafft.» Der Trend sei eindeutig. «Und damit werden die Investitionen in KI auch 2026 deutlich anziehen», so Wintergerst. Laut einer Bitkom-Studie planen 29 Prozent der Unternehmen, ihre KI-Investitionen zu erhöhen. Fast jedes zweite Unternehmen plant den Einsatz oder diskutiert darüber. Massive Infrastruktur-Investitionen Die Unternehmen investieren nicht nur in KI-Anwendungen selbst. «Auch in die Infrastruktur wird kräftig investiert, etwa in den Ausbau von Rechenzentren», erklärte Wint...

Professor warnt: Grünen-Preisapp würde Lebensmittel verteuern

Ein Handelsprofessor hat den Vorschlag der Grünen für eine verpflichtende Preisvergleichs-App für Lebensmittel scharf kritisiert. Markus Szajna von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Karlsruhe bezeichnete die Idee als technisch überkomplex und ökonomisch ineffizient. Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge hatte zuvor gefordert, große Supermärkte sollten verpflichtet werden, ihre Preise in Echtzeit in einer App zu melden - um Verbrauchern gegen die Macht der großen Ketten zu helfen. Szajna wies die Idee entschieden zurück: «Der Vorschlag ist technisch überkomplex, ökonomisch ineffizient, bürokratisch belastend und sein Nutzen für Verbraucher wird deutlich überschätzt.» Der Lebensmittelhandel sei bereits transparent genug. «Die Angabe eines Grundpreises pro Kilogramm ist gesetzlich vorgeschrieben. Prospekte und Angebots-Apps sind allgegenwärtig, Preisvergleiche längst etabliert», so der Experte. Die Umsetzung würde nach Einschätzung Szajnas enorme Kosten verursachen. «Eine App, d...

Nur noch 1.340 Euro Unterschied: Dudenhöffer warnt vor E-Auto-Subventionen

Elektroautos und Verbrenner sind preislich fast gleichauf – der Unterschied bei Neuwagen beträgt nur noch 1.340 Euro. Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer fordert deshalb: keine neuen staatlichen Subventionen für E-Autos. Die geplanten Verkaufsprämien der Bundesregierung wären reine Mitnahmeeffekte. Das zeigen aktuelle Zahlen des Center Automotive Research aus Bochum für den Dezember. Das Forschungsinstitut vergleicht monatlich die Transaktionspreise der 20 beliebtesten E-Auto-Modelle mit den 20 Top-Verbrenner-Modellen. Im Jahresdurchschnitt 2024 waren neue E-Autos noch über 7.300 Euro teurer als Verbrenner. Die Preise näherten sich deutlich an. E-Autos kosteten im Januar durchschnittlich noch 38.488 Euro, zuletzt nur noch 34.458 Euro. Verbrenner stiegen bis Februar auf über 33.000 Euro und blieben dort. Dudenhöffer warnt vor Mitnahmeeffekten Der Autoexperte sieht die Marktentwicklung positiv. «Ohne staatliche Subventionen hat das Elektroauto im Jahr 2025 seinen Weg gemacht und der wichti...

Samsung: Bildschirme mit mehr als 1.080 Hz kommen

Dagegen wirkt 120 Hz wie Ruckeln:  Samsung  und HKC stellen Displays vor, die extrem hohe Bildraten können – mit einer Einschränkung. Samsung hat die vor allem für Gamer gedachten Monitore seine Odyssey-Reihe für 2026 vorgestellt, allen voran den neuen Odyssey G6 (G60H). Der 27-Zöller mit QHD-Auflösung von 2.560 × 1.440 Pixeln soll laut einer Pressemitteilung von Samsung  "die weltweit erste Bildwiederholrate von 1.040 Hz"  bieten. Die gibt es allerdings nur in einem speziellen Dual-Mode bei reduzierter HD-Auflösung. Im normalen Betrieb erreicht der Monitor immer noch bis zu 600 Hz in QHD und zielt damit klar auf E-Sportler und andere Spieler, die jedes einzelne Frame ausnutzen wollen. Der G6 nutzt ein IPS-Panel und wird über HDMI 2.1 sowie Displayport 2.1 angebunden. Adaptive-Sync-Unterstützung mit AMD Freesync Premium Pro und Nvidia G-Sync Compatible soll es ermöglichen, dass selbst bei extrem hohen Bildraten keine Tearing-Effekte auftreten und die Darstellung...

Kontrollen statt Verbot: Malaysia startet Social-Media-Test für unter 16-Jährige

Malaysia startet am 1. Januar ein Testprogramm für strengere Kontrollen sozialer Medien für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. Anders als Australien setzt das Land dabei nicht auf ein generelles Verbot, sondern auf Alterskontrollen und technische Schutzmaßnahmen. Die Malaysian Communications and Multimedia Commission (MCMC) und ausgewählte Social-Media-Betreiber nehmen am mehrmonatigen Test teil. Die Testphase gibt Regierung und Unternehmen Zeit, Schwachstellen zu identifizieren und zu verbessern, bevor die Regierung die Maßnahmen verpflichtend einführt. Kommunikationsminister Fahmi Fadzil betonte, dass die Maßnahmen Kinder besser vor Internet-Risiken schützen sollen. Er hob hervor, dass die Lösungen wirksam sein und Umgehungen verhindern müssen. Zu den Risiken, vor denen Kinder geschützt werden sollen, zählen übermäßige Bildschirmzeit, Cyber-Mobbing und Inhalte, die der mentalen und physischen Gesundheit schaden. Australiens Verbot zeigt Schwächen Australien hatte vor wenigen Woc...

Gold auf Rekordhoch: Über 4500 Dollar - größter Anstieg seit 1979

Der Goldpreis hat über die Feiertage ein neues Rekordhoch erreicht und erstmals die Marke von 4500 Dollar überschritten. Die Rally wird befeuert durch geopolitische Spannungen und Erwartungen, dass die US-Notenbank Federal Reserve ihre Geldpolitik weiter lockern wird. Seit Jahresbeginn ist der Goldpreis um mehr als 70 Prozent gestiegen. Dies markiert den größten Jahresgewinn seit 1979. Anleger setzen in diesem Umfeld verstärkt auf Gold als sicheren Hafen. Die Nachfrage zeigt sich auch an den Zuflüssen in physisch besicherte, börsengehandelte Goldfonds. Bis Oktober flossen 64 Milliarden Dollar in diese Produkte. Im September verzeichneten die Fonds mit 17,3 Milliarden Dollar einen Rekordmonat. Investitionsmöglichkeiten in Gold Anleger können über verschiedene Wege in das Edelmetall investieren. Der Spotmarkt richtet sich vor allem an große Käufer und institutionelle Investoren, die mit großen Banken handeln. London gilt als einflussreichster Handelsplatz. Die Preise werden in Echtzeit d...

Veraltet: Samsung bestätigt Stopp für Google Play-Updates auf Galaxy-Handys

Samsung rollt im Grunde genommen das ganze Jahr lang frische Updates für Galaxy-Geräte aus. Kaum ist ein Rollout abgeschlossen, werden schon die nächsten Aktualisierungen gestartet. Dabei gibt es auch die Besonderheit, dass nicht nur Samsung neue Updates liefert, auch von Google kommen ständig frische Aktualisierungen auf unseren Android-Geräten an. Neben den großen und kleineren Systemupdates, die von Samsung direkt kommen, gibt es außerdem noch die Google Play-Systemupdates. Sie bringen neue Versionen der Google-Dienste und Funktionen mit, die nicht von einem größeren Android-Update abhängig sind. In der Regel folgen solche Aktualisierungen sehr regelmäßig, wir berichten auch immer wieder darüber. Generell ist zu verstehen, gibt es  unterschiedliche Updates und unterschiedlicher Wichtigkeit : Android-Hauptversion (jährlich) > Android-Unterversion (QPRs, quartalsweise ) > Samsung One UI-Update (große Version halbjährlich) > monatliche Sicherheitsupdates von Sams...

Trotz Schutzmaßnahmen: 20 Geldautomaten in Bayern gesprengt

In Bayern hat es im laufenden Jahr 20 Geldautomaten-Sprengungen gegeben – die Zahl bleibt damit nahezu konstant auf Vorjahresniveau. Kurz vor Weihnachten gelang der Polizei in Ehekirchen in Oberbayern die Festnahme mutmaßlicher Täter nach einer Sprengung. Trotz intensiver Ermittlungen und Präventionsmaßnahmen der Banken gelingt es nicht, die Zahl der Attacken signifikant zu senken. Von den 20 Fällen in diesem Jahr waren 15 erfolgreich – die Täter erbeuteten Geld. In vier Fällen blieben sie ohne Beute, zweimal kam es gar nicht zur Detonation. Bei einem Fall in Unterpleichfeld ist der Ausgang zunächst unklar. Verletzte gab es 2025 bislang nicht. «Wir bewegen uns bei den Zahlen im Vergleich zu den Jahren 2024 und 2023 nahezu auf einem identischen Niveau», teilte ein Sprecher des Bayerischen Landeskriminalamtes (BLKA) mit. 2024 wurden 22 Sprengungen registriert, 2023 waren es 21 Fälle. Zum Vergleich: 2022 lag die Zahl mit 37 Fällen deutlich höher. Ermittlungen und Festnahmen Die Behörden v...

Deutschlandticket wird ab Januar teurer: 63 statt 58 Euro

Das Deutschlandticket wird erneut teurer. Ab Januar steigt der Preis von 58 auf 63 Euro pro Monat – ein Plus von rund neun Prozent. Für die Nutzer des bundesweiten Nahverkehrstickets ist es bereits die zweite Preiserhöhung seit der Einführung im Mai 2023. Die Verkehrsminister hatten sich im September auf die Preisanpassung geeinigt. Grund ist eine Finanzierungslücke bei den Verkehrsunternehmen. Bund und Länder zahlen jeweils 1,5 Milliarden Euro jährlich für das Ticket – mehr wollten sie nicht beisteuern. Die erwarteten Mehrkosten müssen daher die Nutzer tragen. Christian Bernreiter (CSU), Vorsitzender der Verkehrsministerkonferenz, verteidigte die Entscheidung. «Das Deutschlandticket ist auch mit 63 Euro noch ein attraktives Angebot für Millionen Fahrgäste», sagte er. Ohne die Preisanpassung hätte das Ticket 2026 womöglich gar nicht mehr existiert. «Es bestand die Gefahr, dass zahlreiche Verkehrsunternehmen oder Verbünde aussteigen, wenn ihre Einnahmeausfälle nicht gedeckt werden», so ...

Trotz Klage: Jon Prosser zeigt iPhone-Fold-Render

Keine Falz, 9 mm Dicke und vier Kameras: In einem neuen Video zeigt Jon Prosser Rendergrafiken zum  iPhone  Fold. Es soll im Herbst 2026 erscheinen. Jon Prosser befindet sich wegen seiner Videos zu iOS 26 und Liquid Glass in einem aktiven Rechtsstreit mit Apple. Trotzdem zeigte der Leaker an Heiligabend in einem Video neue Rendergrafiken und Informationen über das erste klappbare iPhone, welches im Herbst 2026 erscheinen soll. Schlanker als das iPhone Air Neben einem umfassenden Blick auf das Gerät, nennt Prosser auch zahlreiche technische Details. Dabei sei angemerkt, dass Prosser zwar durchaus schon treffsichere Angaben lieferte, aber nicht alle seine Vorhersagen eintrafen. Laut dem Video soll das iPhone Fold zusammengeklappt nur 9 mm dick sein. Jede Hälfte ist demnach mit 4,5 mm noch einmal schlanker als die 5,6 mm des iPhone Air. Insgesamt vier Kameras sollen verbaut sein, zwei auf der Rückseite und jeweils eine in jedem Bildschirm. Face ID bieten diese Kame...

Wintersturm in USA: 1.659 Flüge gestrichen, 900 allein in New York

Ein schwerer Wintersturm hat im Nordosten der USA hunderte Flüge ausfallen lassen. Airlines strichen am Freitag landesweit 1.659 Flüge – etwa zehnmal mehr als am Vortag. Die Störungen treffen Reisende ausgerechnet am Wochenende nach Weihnachten, einer der verkehrsreichsten Zeiten des Jahres. Besonders stark betroffen ist die Metropolregion New York. An den drei großen Flughäfen John F. Kennedy International, LaGuardia und Newark Liberty International fielen zusammen fast 900 Flüge aus. Die Flughäfen forderten Passagiere über die Plattform X auf, sich vor der Anreise bei ihrer Airline über den Flugstatus zu informieren. Schneefall und Wetterwarnungen Der Nationale Wetterdienst prognostizierte für New York City bis zu 13 Zentimeter Neuschnee. Für Gebiete nördlich und nordöstlich der Stadt erwartete der Wetterdienst sogar bis zu 28 Zentimeter. Vereinzelt war auch mit überfrierender Nässe zu rechnen. Die Wintersturm-Warnung galt bis Samstag 13:00 Uhr Ortszeit (19:00 Uhr MEZ). Auch andere S...