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Von 16 Grad zu minus 15: Deutschland droht eine extreme Kältewelle

Deutschland steht ein dramatischer Wetterumschwung bevor. Nach Rekordtemperaturen von 16,1 Grad in Emmendingen am vergangenen Freitag droht nun eine massive Kältewelle aus Russland. Ein starkes Hochdrucksystem verlagert sich von Westrussland nach Skandinavien und bringt trockene, eiskalte Luft nach Mitteleuropa – englischsprachige Medien sprechen vom «Beast from the East».

Die Kältephase könnte bis Ende Januar andauern. Bereits am kommenden Wochenende dreht der Wind auf östliche Richtungen. Westlich der Linie Münster-München erwarten Meteorologen dann null bis fünf Grad, östlich davon herrscht verbreitet Dauerfrost bei minus drei bis maximal einem Grad.



Deutschlandweit Minusgrade erwartet

Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert für den kommenden Dienstag verbreitet frostige Temperaturen zwischen minus zwei und minus acht Grad. In einigen Hochtälern im Südosten könnten die Werte auf minus zehn Grad sinken.

Das Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage simuliert für den Zeitraum zwischen dem 21. und 24. Januar noch extremere Bedingungen. In Nordostdeutschland berechnet das Zentrum Höchsttemperaturen von bis zu minus zehn Grad. Im Westen und Südwesten könnte das Thermometer um den Gefrierpunkt pendeln. Nachts erwarten Meteorologen deutschlandweit Temperaturen zwischen minus drei und minus 15 Grad – einige Wettermodelle simulieren sogar bis zu minus 21 Grad.

Skandinavien-Hoch bestimmt die Wetterlage

Das Hochdrucksystem etabliert sich zwischen dem 19. und 25. Januar über Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die trockene Kaltluft aus Russland lässt trotz der niedrigen Temperaturen kaum Schnee erwarten. In Moskau selbst zeigen Prognosen für die kommende Woche bis zu minus 30 Grad – selbst für russische Verhältnisse außergewöhnlich.

Ein alternatives Szenario mit Höchstwerten zwischen sieben und 16 Grad Ende Januar oder Anfang Februar wird zunehmend unwahrscheinlicher eingeschätzt. Der Januar brachte bereits die kältesten Tage seit 15 Jahren.







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