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Swarovski und Ostrowski moderieren ESC in Wien: Fünf Länder boykottieren Event

Victoria Swarovski und Michael Ostrowski moderieren den diesjährigen Eurovision Song Contest (ESC) in Wien. Der österreichische Fernsehsender ORF gab das Moderationsduo für die Musikshow bekannt, die im Mai mit neun Live-Shows über die Bühne geht. Das Finale findet am 16. Mai statt.

Die 32-jährige Swarovski zeigte sich bei ihrem ersten Auftritt vor der Presse geehrt. Sie sagte dem ORF: «Als die Anfrage kam, musste ich im ersten Moment zweimal hinschauen. Aber mir war klar, dass ich sofort zusagen muss und mich dieser Herausforderung stellen will.» Die TV-Moderatorin ist vor allem durch RTLs «Let's Dance» bekannt, wo sie seit Jahren als Moderatorin tätig ist.



Auch Ostrowski freut sich auf die Zusammenarbeit. Der Schauspieler, der unter anderem aus Filmen wie «Der Onkel» und TV-Serien wie «Ein Krimi aus Passau» bekannt ist, erklärte: «Victoria ist eine tolle Partnerin, und ich bin überzeugt davon, dass wir das gemeinsam super schaukeln werden.»

Format und Termine

Der ESC umfasst insgesamt neun Live-Shows. Neben dem Finale am 16. Mai finden zwei Halbfinale am 12. und 14. Mai statt. Zusätzlich gibt es zu jedem Termin zwei Vor-Shows, die als Probe und zur Bewertung durch die Jury dienen. 35 Länder nehmen in diesem Jahr an dem Wettbewerb teil.

ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz lobte die Besetzung in einer Mitteilung: «Victoria und Michael sind ein frisches Paar, das man so noch nicht erlebt hat» Sie sei überzeugt, dass die beiden «mit ihrer Performance noch lange in bester Erinnerung bleiben.»

Boykott überschattet Event

Die Veranstaltung steht unter politischem Druck. Fünf Länder haben ihre Teilnahme aus Protest gegen Israels Vorgehen im Gaza-Krieg abgesagt: Spanien, Island, Irland, Slowenien und die Niederlande. Der Boykott reduziert die Zahl der teilnehmenden Nationen deutlich.

Wien richtet den ESC zum dritten Mal aus, nach 1967 und 2015. Die Veranstalter riefen den Wettbewerb nach dem Zweiten Weltkrieg ins Leben, um die Völkerverständigung zu fördern. Der ESC in Basel 2025 erreichte rund 170 Millionen Menschen im Fernsehen, Social Media verzeichnete zwei Milliarden Kontakte.



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