Direkt zum Hauptbereich

Starkregen, Hagel, umgestürzte Bäume: Wo es am Wochenende gewittert

Nach dem herrlichen Brückentag folgen am Wochenende teils heftige Gewitter. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) klettern die Temperaturen über die 30-Grad-Marke, es wird schwül – und dann knallt's.

Aktuell sorgt ein Hoch für einen zum Teil sonnigen Brückentag – vor allem Richtung Süden. Der Norden wird dagegen von einem schwachen Tiefausläufer beeinflusst. Der bringt für den restlichen Freitag lebhaften Westwind, viele Wolken, aber kaum Regen. In der Mitte und im Süden wird es mindestens 25 Grad warm. Am Oberrhein geht es an die 30-Grad-Marke.

Erst im Westen, dann über der Mitte

Am Samstag klettern die Werte auf bis zu 31 Grad im Südwesten. «Es wird zunehmend schwül und die Luft lädt sich in der Folge mehr und mehr auf», sagt DWD-Meteorologe Tobias Reinartz. «Ab den Mittagsstunden kann es dann zunächst im Westen, im weiteren Tagesverlauf dann auch über die Mitte ostwärts ausgreifend ordentlich krachen.»

Eine dunkle Gewitterwolke zieht hinter den Weinbergen bei Oberstenfeld im Landkreis Ludwigsburg auf. Foto: Alexander Wolf/onw-images/dpa
Eine dunkle Gewitterwolke zieht hinter den Weinbergen bei Oberstenfeld im Landkreis Ludwigsburg auf. Foto: Alexander Wolf/onw-images/dpa

Lokal besteht dann Unwettergefahr – inklusive heftigem Starkregen und Hagel. Auch schwere Sturmböen sind in direkter Nähe der Gewitter nicht ausgeschlossen. «Lokal muss also mit Überflutungen, vollgelaufenen Kellern und umgestürzten Bäumen gerechnet werden», so der Meteorologe.

Am Sonntag ist der Osten dran

Am Sonntag ziehen voraussichtlich schon die nächsten Gewitter heran: Dann stehen die Südost- und Osthälfte Deutschlands im Fokus, wo örtlich erneut kräftige Gewitter auftreten können. Im Westen und Nordwesten beruhigt sich das Wetter.

«Unbeständig mit Schauern und Gewittern bleibt es auch in der kommenden Woche, wobei das Temperaturniveau wohl wieder einen Gang zurückschaltet», so der Experte. Quelle: dpa





JZ-App
Vorlesen lassen

Kommentare

Beliebte Beiträge

Chinesische Autobauer verdoppeln Europa-Absatz – Plug-in-Hybride explodieren um 600 Prozent

Chinesische Autohersteller haben ihre Verkäufe in Europa 2025 nahezu verdoppelt – während der Gesamtmarkt nur um zwei Prozent wuchs. Der Erfolg basiert vor allem auf Plug-in-Hybriden, deren Absatz bei chinesischen Marken um mehr als 600 Prozent explodierte, wie aus Daten des Branchendienstes Dataforce hervorgeht. Der chinesische Hersteller BYD verkaufte in der EU 128.827 Fahrzeuge und verzeichnete damit mehr als eine Verdreifachung seiner Absätze. Zum Vergleich: Tesla musste einen Rückgang von fast 38 Prozent auf 150.504 Neuzulassungen hinnehmen. Insgesamt wurden in der Europäischen Union 10,8 Millionen Pkw neu zugelassen, ein Plus von 1,8 Prozent gegenüber 2024, wie der Branchenverband Acea mitteilte. Die chinesischen Hersteller konzentrieren sich strategisch auf Plug-in-Hybride – entgegen den lange gehegten EU-Befürchtungen, wonach vor allem reine Elektroautos aus China den Markt erobern würden. Deutsche Hersteller mit gemischter Bilanz Der Volkswagen-Konzern steigerte seine Verkäufe...

iOS 27: Diese KI-Features könnten bald auf dein iPhone kommen

In wenigen Monaten soll Apple die Beta von iOS 27 vorstellen. Von KI-Updates für den Kalender und die Gesundheits-App, Verbesserungen für Siri bis zu 5G-Satelliteninternet: Das sind laut Gerüchten die Features, die mit dem neuen Betriebssystem aufs iPhone kommen könnten. Im Juni dieses Jahres soll die Beta von  iOS  27 kommen. Schon jetzt kursieren Gerüchte, welche Features mit dem Update aufs  iPhone  kommen könnten. Die normalerweise gut informierte US-Newswebsite   MacRumors hat sie gesammelt . KI-Update für Kalender und Gesundheits-App Die meisten Neuerungen sollen, wenig überraschend, die Implementierung von Künstlicher Intelligenz betreffen. Dabei greift Apple im Rahmen einer Kooperation mit Google auf deren KI-Assistenten Gemini zurück. Wie Mark Gurman von Bloomberg schon im Sommer 2025 bei X postete, soll die Kalender-App des iPhone ein KI-gestütztes Makeover bekommen. Wie genau dies aussieht, ist noch nicht an die Öffentlichkeit...

Bluetooth-Tracker AirTag 2: Apple verspricht bessere Ortung und lauteren Ton

Apple hat einen Nachfolger für den AirTag vorgestellt. Das Ortungsgerät bietet eine größere Reichweite und einen deutlich lauteren Lautsprecher. Der Preis bleibt unverändert. Knapp fünf Jahre nach Einführung des ersten Modells bringt Apple eine überarbeitete Version seines Bluetooth-Trackers auf den Markt. Das Unternehmen bezeichnet das Produkt offiziell als “neuer AirTag“, womit der faktische Nachfolger des ursprünglichen AirTag gemeint ist. Ultrabreitband-Chip der zweiten Generation Die große Neuerung stellt der Ultrabreitband-Chip der zweiten Generation dar. Diese Hardware findet sich bereits in aktuellen Apple-Geräten wie dem iPhone 17, iPhone Air sowie den Smartwatch-Modellen Apple Watch Ultra 3 und Series 11. Die Precision-Finding-Funktion arbeitet laut Hersteller nun aus 50 Prozent größerer Distanz als zuvor. Diese Funktion leitet Anwender über haptisches, visuelles und akustisches Feedback zum gesuchten Gegenstand. Zusätzlich erhöht ein aktualisierter Bluetooth-Chip di...

Samsung hat beim Galaxy S26 Ultra mehr zu bieten als zunächst gedacht

Ein neues Leak stellt die Gerüchte um das Galaxy S26 Ultra auf den Kopf und verspricht eine deutlich größere Auswahl. Gerade als sich die Gerüchteküche auf vier Farben für das kommende Samsung Galaxy S26 Ultra eingependelt hatte, bringt eine neue Information alles durcheinander. Der bekannte Leaker Evan Blass berichtet nun von einer deutlich größeren Auswahl und stellt damit frühere Annahmen in den Schatten. Samsung könnte sein nächstes Flaggschiff also in einer breiteren Palette anbieten, als bisher angenommen wurde. Sechs statt vier Farben für das Samsung Galaxy S26 Ultra erwartet Statt der bisher vermuteten vier Varianten nennt Blass insgesamt sechs mögliche Ausführungen. Zu den Optionen sollen neben klassischem Schwarz und Weiß auch „Silver Shadow“, „Sky Blue“, „Cobalt Violet“ und „Pink Gold“ gehören. Das wäre eine bemerkenswerte Erweiterung und ein klares Signal für mehr Vielfalt in der sonst oft farblich zurückhaltenden Ultra-Reihe. Der Widerspruch zwischen den...

'Gehirne nicht verkäuflich': Macron will Social Media für unter 15-Jährige verbieten

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron drängt auf ein rasches Verbot von Social Media für Kinder unter 15 Jahren. Er hat sein Kabinett angewiesen, ein beschleunigtes Gesetzgebungsverfahren einzuleiten, damit die Regelung bereits im September zum Start des neuen Schuljahres in Kraft treten kann. Das Parlament prüft die Gesetzesvorlage am Montag in öffentlicher Sitzung. Der französische Sender BFM-TV veröffentlichte am späten Samstagabend ein Video, in dem sich Macron unmissverständlich äußerte: «Die Gehirne unserer Kinder und Jugendlichen sind nicht verkäuflich.» Er fügte hinzu: «Die Emotionen unserer Kinder und Jugendlichen sind nicht verkäuflich oder manipulierbar. Weder von amerikanischen Plattformen noch von chinesischen Algorithmen.» Was geplant ist Das Verbot umfasst nicht nur Social Media für unter 15-Jährige. Macron kündigte in einem Video an die Abgeordnete Laure Miller an, wie die Nachrichtenagentur AP berichtete: «Wir verbieten soziale Medien für unter 15-Jährige, und wir werd...