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SAP und Fresenius investieren Hunderte Millionen in KI für Kliniken

Deutschlands größter Softwarekonzern SAP und der größte Krankenhausbetreiber Fresenius haben eine strategische Partnerschaft geschlossen. Gemeinsam wollen die beiden Dax-Konzerne künstliche Intelligenz verstärkt in den Klinikalltag integrieren – und damit Ärzte und Pflegepersonal entlasten. Die mittelfristige Investition liegt im mittleren dreistelligen Millionenbereich. Ziel ist der Aufbau einer Plattform für vernetzte und datenbasierte Gesundheitsprozesse. Diese soll es ermöglichen, KI sicher in Kliniken und medizinischen Einrichtungen weltweit einzusetzen. Fresenius-Chef Michael Sen betonte: «Wir machen Daten und KI zu alltäglichen Begleitern, die für Ärzte und Krankenhausteams sicher, einfach und skalierbar sind.» Datensouveränität im Fokus SAP-Chef Christian Klein erklärte: «Damit wollen wir gemeinsam neue Maßstäbe für Datenhoheit, Sicherheit und Innovation im Gesundheitswesen setzen.» Die Initiative zielt darauf ab, durch beschleunigte Prozesse und bessere Entscheidungsgrundlagen...
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Notfall-Patch ist da: Microsoft patzt beim ersten Update 2026

Das Januar-Sicherheitsupdate für  Windows 11  verursacht Probleme beim Herunterfahren und bei Remote-Verbindungen – nun ist Abhilfe da. Der Jahresauftakt für Microsoft hätte besser laufen können. Am 13. Januar veröffentlichte das Unternehmen das erste Sicherheitsupdate für 2026. Am 17. Januar ist bereits ein Notfall-Patch erfolgt, um die dadurch entstandenen Probleme zu beheben, wie The Verge berichtet. Das ursprüngliche Update verursachte gleich mehrere Fehler. Betroffene Nutzer berichten, dass sich ihre Rechner nicht mehr ordnungsgemäß herunterfahren oder in den Ruhezustand versetzen lassen. Andere können sich nicht mehr per Remote Desktop anmelden – für viele Anwender im Arbeitsalltag ein ernstes Problem. Laut Microsoft sind von den Anmelde- und Authentifizierungsfehlern mehrere Plattformen betroffen: Windows 11 Version 25H2, Windows 10 Version 22H2 ESU und Windows Server 2025. Die Probleme beim Herunterfahren und Ruhezustand beschränken sich h...

Mittelstand kommt so schwer an Kredite wie noch nie

Deutsche Mittelständler kommen so schwer an Kredite wie noch nie. Im Schlussquartal 2025 berichteten 37,8 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen von verschärften Kreditbedingungen – ein Anstieg um 3,9 Prozentpunkte gegenüber dem Vorquartal und zugleich ein Negativrekord. Auch Großunternehmen spüren den Druck: 29,4 Prozent meldeten strengere Auflagen, ein Sprung um neun Prozentpunkte. Die Zahlen stammen aus einer Auswertung der Förderbank KfW auf Basis von Ifo-Instituts-Daten und zeigen die Auswirkungen der anhaltenden Wirtschaftskrise. Besonders hart trifft es den Einzelhandel und Dienstleistungssektor. Bei den mittelständischen Händlern berichteten 45,2 Prozent von erschwerten Kreditbedingungen, im Dienstleistungsbereich waren es 41,4 Prozent. Bei Großunternehmen führt der Einzelhandel mit 49,7 Prozent, gefolgt vom Großhandel mit 41,7 Prozent. Die Wirtschaftsflaute dämpft zugleich das Kreditinteresse der Unternehmen. Nur rund jedes fünfte mittelständische Unternehmen führte im ...

Von 16 Grad zu minus 15: Deutschland droht eine extreme Kältewelle

Deutschland steht ein dramatischer Wetterumschwung bevor. Nach Rekordtemperaturen von 16,1 Grad in Emmendingen am vergangenen Freitag droht nun eine massive Kältewelle aus Russland. Ein starkes Hochdrucksystem verlagert sich von Westrussland nach Skandinavien und bringt trockene, eiskalte Luft nach Mitteleuropa – englischsprachige Medien sprechen vom «Beast from the East». Die Kältephase könnte bis Ende Januar andauern. Bereits am kommenden Wochenende dreht der Wind auf östliche Richtungen. Westlich der Linie Münster-München erwarten Meteorologen dann null bis fünf Grad, östlich davon herrscht verbreitet Dauerfrost bei minus drei bis maximal einem Grad. Deutschlandweit Minusgrade erwartet Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert für den kommenden Dienstag verbreitet frostige Temperaturen zwischen minus zwei und minus acht Grad. In einigen Hochtälern im Südosten könnten die Werte auf minus zehn Grad sinken. Das Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage simuliert für den Ze...

Missverständnisse rund um EOL-Meldungen und Lieferschwierigkeiten NVIDIAs angeblich neue VRAM-Strategie: GeForce-Modelle eingestellt?

Berichte über eine angebliche Einstellung mehrerer GeForce-Grafikkarten sorgten für Aufsehen. Nun widersprechen sowohl NVIDIA als auch ASUS den Meldungen – und verweisen auf vorübergehende Lieferschwierigkeiten. Vor wenigen Tagen berichtete das Tech-Portal Hardware Unboxed unter Berufung auf Gespräche mit ASUS und australischen Händlern, dass NVIDIA keine weiteren GPU-Speicher-Kits mehr für die GeForce RTX 5070 Ti liefern werde. ASUS habe demnach bestätigt, dass das Modell den sogenannten EOL-Status ("End of Life") erreicht habe. Händler berichteten ebenfalls, dass keine Nachbestellungen mehr möglich seien. Die Verfügbarkeit sollte sich im ersten Quartal 2026 deutlich verschlechtern. Auch die RTX 5060 Ti mit 16 GB angeblich betroffen Kurz darauf wurden ähnliche Aussagen zur GeForce RTX 5060 Ti mit 16 GB bekannt. Auch hier hieß es, ASUS plane keine weitere Produktion dieser Variante. Die günstigere 8-GB-Version sei hingegen weiterhin bestellbar. Marktbeobachter rechneten mit s...

Wegen Trump: Dänemark erlaubt Waffengewalt auf Grönland – ohne USA

Tausende Menschen haben gestern in Dänemark und Grönland gegen die wiederholten Forderungen von US-Präsident Donald Trump (79) protestiert, die Insel zu übernehmen. Zeitgleich reagiert Dänemark mit einer demonstrativen Militärübung auf Grönland und aktiviert einen sogenannten «königlichen Einsatzbefehl» – eine Anweisung, die dänischen Streitkräften erlaubt, im Ernstfall ohne weitere politische Weisungen militärische Gewalt anzuwenden. Die Proteste fanden am Samstag in Kopenhagen, anderen dänischen Städten und der grönländischen Hauptstadt Nuuk statt. Demonstranten trugen Schilder mit Aufschriften wie «Grönland ist nicht zu verkaufen» und «Hände weg von Grönland». Julie Rademacher, Vorsitzende der Organisation für Grönländer in Dänemark Uagut, erklärte: «Grönland und die Grönländer sind unfreiwillig zur Front im Kampf für Demokratie und Menschenrechte geworden.» Militärübung ohne US-Beteiligung Dänemark hat diese Woche NATO-Partner zu einer gemeinsamen Militärübung auf Grönland eingelad...

Deutlicher Anstieg: 74 Prozent der Senioren nutzen das Internet

Drei von vier Menschen über 65 Jahren in Deutschland nutzen das Internet. Die Zahl der älteren Internetnutzer ist binnen fünf Jahren deutlich gestiegen – von etwa der Hälfte auf nun 74 Prozent. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Digitalverbands Bitkom, die im September und Oktober 2025 bundesweit 1.004 Senioren befragte. Besonders hoch ist die Internetnutzung bei den 65- bis 69-Jährigen: 98 Prozent sind online. Selbst bei den über 80-Jährigen nutzt noch jeder Zweite das Netz. Männer liegen mit 78 Prozent etwas vor den Frauen (70 Prozent). Vielfältige Online-Aktivitäten Neun von zehn älteren Internetnutzern verschicken E-Mails und Textnachrichten. 88 Prozent informieren sich über persönliche Interessen, 81 Prozent nutzen das Internet als Nachrichtenquelle. Auch Bankgeschäfte (80 Prozent), Online-Einkäufe (76 Prozent) und soziale Netzwerke (60 Prozent) gehören zum digitalen Alltag vieler Senioren. Bei der Selbsteinschätzung ihrer Online-Kompetenz geben sich ältere Menschen die Durchschn...

Samsung: Google versorgt Jahre alte Galaxy-Modelle mit Update

Wenn du ein Galaxy S10, S20 oder S21 hast, darfst du dich über eine Aktua­lisie­rung freuen. Google Play erhält ein neues System­update. Für die etwas betagten Smart­phone-Serien  Galaxy S10 , Galaxy S20 und Galaxy S21 wird ein neues  Update  ausge­rollt. Dieses stammt aber nicht von Samsung, weil der Hersteller entweder die Unter­stüt­zung komplett einge­stellt hat (Galaxy S10 und Galaxy S20) oder nur noch quar­tals­weise Aktua­lisie­rungen bringt (Galaxy S21). Statt­dessen zeichnet sich Google für das Update verant­wort­lich. Die Android-Kompo­nente Google Play kann unab­hängig vom Hersteller opti­miert werden. Es handelt sich um das System­update Stand November 2025.  Ältere Samsung-Handys erhalten frische Software Samsung hat in den vergan­genen Jahren sukzes­sive seinen Smart­phone-Support verlän­gert. Ober­klas­semo­delle ab dem Galaxy S24 werden sieben Jahre lang unter­stützt. So groß­zügig war die Firma bei der Ein...

Razzien gegen Black Basta: 600 Organisationen weltweit erpresst

Deutsche und internationale Ermittler haben in der Ukraine Razzien gegen die Internet-Erpresser-Gruppe "Black Basta" durchgeführt. Bundeskriminalamt und Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main verkündeten am Donnerstag: Zwei Wohnungen wurden durchsucht, Beweismittel sichergestellt. Gleichzeitig fahndet Deutschland per Haftbefehl öffentlich nach dem mutmaßlichen russischen Anführer der Gruppe. "Black Basta" gilt als eine der aktivsten Ransomware-Gruppen der vergangenen Jahre. Von März 2022 bis Februar 2025 erpressten die Cyberkriminellen weltweit rund 600 Organisationen – darunter Unternehmen, Krankenhäuser und Behörden. In Deutschland fielen mehr als 100 Institutionen den Attacken zum Opfer. Der finanzielle Schaden ist massiv: Die Gruppe erzielte Erlöse im dreistelligen Millionenbereich. Allein in Deutschland summiert sich der Schaden auf mindestens 20 Millionen Euro. Methode: Hash-Cracking Die beiden mutmaßlichen Mitglieder ukrainischer Staatsangehörigkeit, der...

Erste Asien-Reise: Merz setzt auf Indien statt China

Bundeskanzler Merz hat Indien zu seinem ersten Ziel in Asien gemacht – und damit ein deutliches Signal gesetzt. Anders als seine Vorgänger, die traditionell zuerst nach China oder Japan reisten, besuchte Merz die aufstrebende Wirtschaftsmacht. Die Wahl unterstreicht Indiens wachsende strategische Bedeutung für Deutschland und Europa. Premierminister Modi empfing den Kanzler in seiner Heimatstadt Ahmedabad im Bundesstaat Gujarat. Die persönliche Geste zeigt: Beide Seiten wollen die Beziehungen vertiefen. Indien sucht neue Handelspartner, Deutschland braucht Zugang zum dynamischsten Wachstumsmarkt Asiens. Wirtschaftsmotor mit enormem Potenzial Die Zahlen sprechen für sich: Indien ist mit rund 1,4 Milliarden Einwohnern die bevölkerungsreichste Demokratie der Welt und die fünftstärkste Volkswirtschaft – mit hohen Wachstumsraten. Mehr als 2.000 deutsche Unternehmen beschäftigen dort über 500.000 Menschen. Die deutschen Exporte nach Indien stiegen von Januar bis November 2025 um 3,1 Prozent ...