Rund 250.000 bis 280.000 Menschen gehen jedes Jahr über die abschlagsfreie Frührente in Ruhestand. Wer mindestens 45 Beitragsjahre hat, kann zwei Jahre vor der Regelaltersgrenze aufhören, ohne Abzüge. Das ist das Versprechen, das irgendwann „Rente mit 63" hieß und heute faktisch eher „Rente mit 64" ist, weil die Regelaltersgrenze gestiegen ist und weiter steigt. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Arbeitgeber nennen die abschlagsfreie Frührente einen „teuren Irrweg“ und fordern ihre Abschaffung. Eine DIW‑Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung sieht Einsparpotenzial von rund 9,5 Milliarden Euro pro Rentnerjahrgang . Zusätzlich könnten rund 125.000 Vollzeitkräfte länger im Job bleiben : wichtig im Fachkräftemangel. OECD und Ökonomen drängen generell auf längeres Arbeiten und weniger Frühverrentungsanreize . Gewerkschaften und SPD warnen vor Härtefällen für Menschen in belastenden Berufen und sprechen von einer Gerechtigkeitsfrage. Rentenpolitik im Fokus: Arbeitgeber forder...