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Posts mit dem Label "Schule" werden angezeigt.

Wegen Schul-iPads: Samsung verklagt eine NRW-Kleinstadt

Datteln, eine Stadt im nördlichen Ruhrgebiet, hat ein Problem. Mehrere hundert Tablets müssen ersetzt werden, rund 600 Schülerinnen und Schüler warten auf neue Geräte. Die Stadt hat eine klare Vorstellung, was sie kaufen will: neue iPads. Alles andere in der Schul-IT: Apps, Verwaltung, Gerätemanagement, Support, ist seit der Pandemie auf Apple ausgerichtet. Ein Systemwechsel wäre nicht einfach ein anderer Einkauf. Es wäre ein Neustart. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Samsung verklagt die Stadt Datteln (NRW) , weil sie für Schulen gezielt Apple‑iPads nachbestellen will. Im Kern geht es darum, ob Kommunen bei Nachbeschaffungen an einem bestehenden iPad‑System festhalten dürfen, oder produktneutral ausschreiben müssen. Datteln nutzt bereits rund 2.700 iPads , mehr als 600 Schüler warten wegen des Verfahrens auf neue Geräte. In erster Instanz bekam die Stadt Recht, nun verhandelt das Oberlandesgericht Düsseldorf, ein Gang zum EuGH gilt als möglich. Der Fall könnte zum Grundsatzurtei...

Das Schulbarometer 2026: Wenn das Verhalten der Kinder zur größten Herausforderung wird

Das Schulbarometer 2026 hat mehrere tausend Lehrkräfte in ganz Deutschland befragt. Was ganz oben auf der Liste der größten Herausforderungen steht, ist nicht der Lehrermangel, nicht die Digitalisierung, nicht Inklusion. Es ist das Verhalten der Schülerinnen und Schüler selbst. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Lehrkräfte sehen das Verhalten ihrer Schüler 2026 als größte Herausforderung : deutlich stärker als in den Vorjahren. Besonders häufig genannt: Respektlosigkeit, Konzentrationsprobleme, Konflikte im Klassenraum . Politische Meinungsäußerungen bereiten vielen Lehrkräften Sorgen: vor allem in Ostdeutschland . Schulen berichten von steigendem Unterstützungsbedarf , aber fehlenden Ressourcen . Das Schulbarometer zeigt: Die Belastung im Lehrerberuf erreicht ein neues Hoch . Herausforderung Unterricht: Laut Schulbarometer 2026 sehen Lehrkräfte das Verhalten ihrer Schüler als größtes Problem im Schulalltag. Das ist kein überraschender Befund für jemanden, der mit Lehrkräften gesproch...

KI-Verbot ab 6 Jahren: Norwegen zieht die Reißleine bei KI für Kinder

Jahrzehntelang galt Norwegen als Musterbeispiel digitaler Bildung. Tablets statt Schulbücher, Laptops in der Klasse, digitale Plattformen als Lernumgebung. Was dort funktioniert, so dachte man, ist der Weg nach vorn. Jetzt verbietet das Land generative KI an Grundschulen. Vollständig, für Kinder zwischen sechs und dreizehn Jahren. Keine Chatbots, keine Textgeneratoren, keine KI-Assistenten. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Norwegen führt ab August 2026 ein nahezu vollständiges KI‑Verbot an Grundschulen ein, betroffen sind alle Kinder von 6 bis 13 Jahren . Grund: sinkende Lernergebnisse , Sorge vor übersprungenen Lernschritten und zu viel Bildschirmzeit. In höheren Klassen (14-16) ist KI nur unter strenger Aufsicht erlaubt; erst ab 17 Jahren wird KI‑Kompetenz aktiv vermittelt. Die Regierung will wieder mehr Bücher und analoge Lernmittel in die Schulen bringen. Norwegen folgt damit einer breiteren Bewegung: Auch Japan, die USA und Estland verschärfen KI‑Regeln im Bildungsbereich. ...