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Posts mit dem Label "Arbeit" werden angezeigt.

Massenhafter Stellenabbau: Über 340.000 Industrie-Jobs seit 2019 verloren

Im ersten Quartal 2026 hat die deutsche Industrie ein Umsatzplus von 1,7 Prozent verzeichnet. Das ist die gute Nachricht. EY-Analyst Jan Brorhilker sagt dazu: Das Plus ist real, aber es geht an die Substanz. Eher ein Strohfeuer als eine Trendwende. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Seit 2019 sind 341.500 Industrie‑Jobs verloren gegangen: das entspricht jedem 17. Arbeitsplatz . Autoindustrie besonders betroffen: 125.800 Stellen seit 2019 gestrichen, also jeder siebte Job . 2025 gingen 124.100 Industrie‑Jobs verloren , davon 32.000 in der Autoindustrie . Metall und Textil schrumpfen stärker als gedacht: - 15 % bzw. –22 % seit 2019. Leichte Umsatzbelebung 2026 , aber laut EY „Strohfeuer“. Industrie unter Druck: Trotz moderner Anlagen verliert der Sektor seit 2019 mehr als 340.000 Arbeitsplätze. Das ist die schlechte Nachricht. Und sie wiegt schwerer. Seit 2019 hat die deutsche Industrie 341.500 Arbeitsplätze verloren. Jeder 17. Job ist weg. Nicht wegrationalisiert, nicht verlagert im ...

Abschied vom Gelben Schein: Kommt jetzt die Teilkrankschreibung?

Deutschland kennt zwei Zustände. Arbeitsfähig. Arbeitsunfähig. Kein Dazwischen. Ein Arzt unterschreibt, ein System springt an, eine Kasse zahlt. Das ist simpel, verlässlich; und laut Bundesregierung nicht mehr zeitgemäß. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Bundesregierung plant Reform der Krankschreibung: Einführung einer Teilkrankschreibung Ziel: flexiblere Arbeitsmodelle, weniger Komplettausfälle, mehr „gesund arbeiten“ Ärzt:innen sollen künftig Arbeitsfähigkeit anteilig bewerten können Arbeitgeberverbände begrüßen Reform, Gewerkschaften warnen vor Druck auf Beschäftigte Sozialrecht müsste umfassend angepasst werden: inklusive Lohnfortzahlung und Versicherungspflichten Teilkrankschreibung geplant: Die Bundesregierung will das Krankmeldesystem modernisieren und flexibler gestalten. Die Reform, die das Arbeitsministerium plant, heißt Teilkrankschreibung. Ärzte könnten künftig festlegen: 50 Prozent arbeitsfähig. 30 Prozent. Nur bestimmte Tätigkeiten. Nur Homeoffice. Nicht mehr alles ode...

Trotz Frühling: Über drei Millionen Menschen ohne Job

Der April sollte eigentlich Bewegung bringen. Bau, Logistik, Gastronomie, saisonale Dienstleistungen: jedes Jahr dasselbe Muster, jedes Jahr dieselbe Erwartung: Der Frühling lockert den Arbeitsmarkt, die Zahlen sinken, die Bundesagentur für Arbeit meldet moderate Entspannung. 2026 ist das anders. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Arbeitslosenzahl sinkt im April leicht, bleibt aber über 3 Millionen Frühjahrsbelebung fällt ungewöhnlich schwach aus Gründe: schwache Konjunktur, hohe Unsicherheit, Zurückhaltung bei Neueinstellungen Zahl der offenen Stellen geht weiter zurück BA warnt: Arbeitsmarkt stabil, aber unter Druck Die Bundesagentur für Arbeit meldet im April nur einen leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosenzahl ist im April gesunken. Leicht. So leicht, dass die Gesamtzahl weiterhin über drei Millionen liegt. Das ist keine Katastrophenmeldung. Es ist etwas Unangenehmeres: ein Hinweis darauf, dass die Mechanismen, auf die man sich verlassen hat, nicht mehr zuverlässig ...