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Posts mit dem Label "Statistik" werden angezeigt.

Historischer Rekord: Knapp 49,5 Millionen Autos auf Deutschlands Straßen

Deutschland hat einen neuen Rekord. Zum Jahresanfang 2026 waren 49,5 Millionen Pkw zugelassen, mehr als jemals zuvor. 593 Autos pro 1.000 Einwohner, drei mehr als im Vorjahr, fünf mehr als 2024. Seit 2008 steigt dieser Wert ununterbrochen. Klimadebatte, Verkehrswende, steigende Kosten, Krise der Automobilindustrie, all das hat den Bestand nicht gebremst. JZ-Überblick (Kurz und knackig): 49,5 Millionen Fahrzeuge sind zum 1. Januar 2026 in Deutschland zugelassen, ein historischer Rekord . Das entspricht einer Pkw‑Dichte von 593 Autos pro 1.000 Einwohner, so hoch wie nie zuvor. Fast 60 % der Menschen in Deutschland besitzen ein Auto , besonders in Flächenländern mit schlechterer Verkehrsanbindung. Spitzenreiter ist das Saarland mit 649 Autos pro 1.000 Einwohner, Schlusslicht Berlin mit 330. Der Trend zeigt: Die Autoliebe bleibt stabil , obwohl weniger Kilometer gefahren werden als vor der Pandemie. Deutschland fährt weiter Rekord: 49,5 Millionen Fahrzeuge sind zugelassen, fast 60 % de...

„Aufgeblähte“ Statistik? DHL wehrt sich gegen die neue Beschwerdewelle

Die Bundesnetzagentur hat die Beschwerdezahlen für das erste Halbjahr 2026 veröffentlicht. 35.728 Meldungen über Post- und Paketzustellungen, ein massiver Anstieg gegenüber den 22.981 Beschwerden im gleichen Vorjahreszeitraum. Die Behörde spricht von einem Rekordwert. DHL bezeichnet die Statistik als „aufgebläht". JZ-Überblick (Kurz und knackig): Die Beschwerdezahl über Paketzustellungen ist 2026 massiv gestiegen, von 22.981 auf 35.728 Meldungen im Halbjahr. 87 % der Beschwerden richten sich gegen DHL, weil der Konzern als Marktführer die meisten Sendungen transportiert. DHL bezeichnet die Statistik als „aufgebläht“ , da der neue Mängelmelder der Bundesnetzagentur die Hemmschwelle für Beschwerden stark senkt. Tatsächlich liegt die direkte Beschwerdequote laut DHL bei nur 0,003 % aller 13,3 Mrd. Sendungen, ein extrem niedriger Wert. Die Bundesnetzagentur sieht keine regionalen Krisenherde und hat 2026 bislang keine Anlassprüfungen eingeleitet. DHL relativiert Beschwerdeanst...

Massenhafter Stellenabbau: Über 340.000 Industrie-Jobs seit 2019 verloren

Im ersten Quartal 2026 hat die deutsche Industrie ein Umsatzplus von 1,7 Prozent verzeichnet. Das ist die gute Nachricht. EY-Analyst Jan Brorhilker sagt dazu: Das Plus ist real, aber es geht an die Substanz. Eher ein Strohfeuer als eine Trendwende. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Seit 2019 sind 341.500 Industrie‑Jobs verloren gegangen: das entspricht jedem 17. Arbeitsplatz . Autoindustrie besonders betroffen: 125.800 Stellen seit 2019 gestrichen, also jeder siebte Job . 2025 gingen 124.100 Industrie‑Jobs verloren , davon 32.000 in der Autoindustrie . Metall und Textil schrumpfen stärker als gedacht: - 15 % bzw. –22 % seit 2019. Leichte Umsatzbelebung 2026 , aber laut EY „Strohfeuer“. Industrie unter Druck: Trotz moderner Anlagen verliert der Sektor seit 2019 mehr als 340.000 Arbeitsplätze. Das ist die schlechte Nachricht. Und sie wiegt schwerer. Seit 2019 hat die deutsche Industrie 341.500 Arbeitsplätze verloren. Jeder 17. Job ist weg. Nicht wegrationalisiert, nicht verlagert im ...

Trotz Frühling: Über drei Millionen Menschen ohne Job

Der April sollte eigentlich Bewegung bringen. Bau, Logistik, Gastronomie, saisonale Dienstleistungen: jedes Jahr dasselbe Muster, jedes Jahr dieselbe Erwartung: Der Frühling lockert den Arbeitsmarkt, die Zahlen sinken, die Bundesagentur für Arbeit meldet moderate Entspannung. 2026 ist das anders. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Arbeitslosenzahl sinkt im April leicht, bleibt aber über 3 Millionen Frühjahrsbelebung fällt ungewöhnlich schwach aus Gründe: schwache Konjunktur, hohe Unsicherheit, Zurückhaltung bei Neueinstellungen Zahl der offenen Stellen geht weiter zurück BA warnt: Arbeitsmarkt stabil, aber unter Druck Die Bundesagentur für Arbeit meldet im April nur einen leichten Rückgang der Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosenzahl ist im April gesunken. Leicht. So leicht, dass die Gesamtzahl weiterhin über drei Millionen liegt. Das ist keine Katastrophenmeldung. Es ist etwas Unangenehmeres: ein Hinweis darauf, dass die Mechanismen, auf die man sich verlassen hat, nicht mehr zuverlässig ...