In der Zentrale von Samsung passiert gerade ein massiver Umschwung. Während die Konkurrenz aus China ein verrücktes Falt-Konzept nach dem nächsten raushaut, zieht der südkoreanische Riese bei zwei seiner größten Projekte die Notbremse. Das Galaxy S25 Edge und das brandneue Z TriFold stehen vor dem Aus.
Besonders beim S25 Edge ist die Enttäuschung für manche riesig. Samsung wollte unbedingt dieses superdünne 5,8-Millimeter-Gehäuse erzwingen. Aber der Preis für die Schlankheitskur war einfach zu viel zu hoch: Der Akku ist auf mickrige 3.900 mAh zusammengeschrumpft. Wer bitte will im Jahr 2026 ein Flaggschiff, das nach einem halben Tag an die Steckdose muss? Das Edge ist wie ein Ferrari mit einem 10-Liter-Tank: Sieht im Stand super aus, aber du kommst damit nicht weit. Die Quittung kam sofort, die Verkaufszahlen sind laut Bloomberg im Keller. Auch wenn Sparten Chef Won Joon Choi noch diplomatisch von Optionen prüfen spricht: Insider wissen: Das S26 Edge ist Geschichte.
Noch heftiger ist das schnelle Ende für das Galaxy Z TriFold. Erst im Dezember mit riesigem Hype gestartet, stoppt Samsung den Verkauf in den USA und Südkorea nach nur drei Monaten schon wieder. Das Teil war von Anfang an ein kompliziertes Biest: sündhaft teuer in der Produktion, extrem anfällig durch die zwei Scharniere und mit 3.000 Euro fast schon unverschämt teuer. Dass Samsung das jetzt als „erfolgreichen Abschluss einer Testphase“ verkauft, ist pures PR-Gerede. Die Wahrheit ist: Die Rechnung ist einfach nicht aufgegangen.
Stattdessen will man sich jetzt wieder auf das normale Fold konzentrieren. Die Botschaft ist klar: Die Zeit der teuren Design-Spielereien ist erst mal vorbei. Wenn das Design die Performance killt, lassen die Leute das Handy im Laden liegen; so einfach ist das. Samsung muss jetzt beweisen, dass sie nicht nur dünn und faltbar können, sondern wieder Smartphones bauen, die im echten Leben funktionieren, ohne dass man ständig Angst um den Akku oder das Display haben muss.
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