Direkt zum Hauptbereich

Hardware-Lotto: Reddit User findet 640 GB DDR5-RAM für 85 Euro in einer Mystery Box!

Ein Nutzer auf Reddit (Username: Apprehensive-Dig2898) hat heute die Tech-Welt schockiert. Was als riskanter „Blindkauf“ begann, endete im fettesten Hardware-Schnapper des Jahres.

Der Deal des Lebens

Der Einsatz: Der Käufer erwarb für nur 100 US-Dollar (umgerechnet ca. 85 Euro) eine sogenannte „Return Palette“ – also eine Palette mit ungeprüften Amazon-Retouren.

Nahaufnahme verschiedener DDR5-RAM-Arbeitsspeichermodule auf einem hellen Holztisch. Zu sehen sind Gaming-Hardware-Komponenten bekannter Marken wie Kingston FURY Beast, G.Skill Trident Z, XPG und Netac in Schwarz und Silber-Chrom-Optik.
Der Traum jedes PC-Builders: Ein ganzer Haufen DDR5-RAM-Power!




Der Fund: In einem der Pakete auf der Palette entdeckte er nicht etwa Schrott, sondern 40 nagelneue Riegel DDR5-RAM von Kingston (Fury Beast).

Die Specs: Jeder Riegel hat 16 GB Kapazität und eine Taktung von 5600 MT/s. Macht insgesamt satte 640 GB Arbeitsspeicher.

Der unfassbare Wert

Durch die anhaltende Speicherkrise im Jahr 2026 sind die Preise für DDR5-Module massiv gestiegen.

Marktwert: Der Gesamtwert dieser 40 Riegel beläuft sich aktuell auf knapp 8.300 Euro.

Gewinn: Für einen Einsatz von 85 Euro hat der Nutzer also einen Sachwert erhalten, der fast das 100-fache wert ist.

Warum macht Amazon das?

Viele fragen sich: Warum verkauft Amazon so wertvolle Hardware ungeprüft auf Paletten?

Wirtschaftlichkeit: Für Riesen wie Amazon ist die manuelle Prüfung, Neuverpackung und der Wiedereinstell-Prozess oft teurer als der direkte Weiterverkauf an Liquidations-Marktplätze. Dort landen Retouren, Überbestände oder unzustellbare Waren massenweise als „Blindkauf-Paket“.

Warnung vom Finder selbst

Interessant ist, dass der Reddit-User Apprehensive-Dig2898 in den Kommentaren von /pcmasterrace selbst davor warnt, ihm das einfach so nachzumachen. Er schreibt, dass solche Paletten normalerweise vollgestopft sind mit Schrott wie beschädigten Mikrowellen oder Bettgestellen. Dieser RAM-Fund sei „einer unter einer Million“.


Würdet ihr das Risiko bei einer Amazon-Palette auch eingehen? Schreibt es in die Kommentare.

Von: Jonas
Bildquelle: Andrey Matveev auf Unsplash
JZ-App

Kommentare

Beliebte Beiträge

Samsung erweitert One UI 8.5: AirDrop Kompatibilität und mehr AI

Es ist eine dieser Kleinigkeiten, die im Alltag erstaunlich viel ausmachen. iPhone- und Samsung-Nutzer wollen eine Datei austauschen. Was folgt, ist meistens eine unbefriedigende Suche nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner: Sei es WhatsApp, E-Mail, irgendein Cloud-Dienst. AirDrop geht nicht. Quick Share geht nicht. Plattformgrenzen als alltägliche Reibung. Samsung arbeitet daran, das zu ändern. Mit One UI 8.5 erhalten S23‑, S24‑ und S25‑Modelle erstmals AirDrop‑Support und zusätzliche AI‑Features.

Microsoft bestätigt das Aus: Die Systemsteuerung zieht um

Microsoft hat es erneut bestätigt: Die klassische Windows-Systemsteuerung soll verschwinden. Alle Funktionen werden in die moderne Einstellungen-App überführt. Einheitlich, touch-freundlich, zeitgemäß. Das sagen sie seit Windows 8. Das war 2012.

Reiche plant Renten Änderung: Wer länger lebt, arbeitet länger

Katherina Reiche hat einen Gastbeitrag im Handelsblatt veröffentlicht, und wer die Wirtschaftsministerin in den letzten Monaten verfolgt hat, weiß: Wenn Reiche schreibt, meint sie es ernst. Die Solarförderung, die Kraftstoffpreise, die Rentenreform, sie setzt Themen, eines nach dem anderen, und sie tut es mit einer Konsequenz, die man respektieren kann, auch wenn man nicht immer ihrer Meinung ist. Diesmal ist das Thema das sensibelste, das die deutsche Sozialpolitik kennt. Reiche fordert, das Rentenalter automatisch an die Lebenserwartung zu koppeln. Steigt die durchschnittliche Lebenserwartung, steigt das Renteneintrittsalter. Keine politischen Beschlüsse jedes Mal, keine Koalitionsverhandlungen, keine Kommissionen. Automatisch. Das Modell gibt es bereits, in Dänemark, wo es perspektivisch zu einem Rentenalter von über 70 Jahren führt. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) fordert, das Rentenalter automatisch an die steigende Lebenserwartu...

Schluss mit dem Siri-Chaos: WhatsApp bekommt eine echte CarPlay App

Wer regelmäßig Auto fährt und WhatsApp nutzt, also ungefähr jeder in Deutschland, kennt das Ritual. Nachricht kommt rein, man hört das Ping, man versucht Siri zu überreden, sie vorzulesen, Siri versteht den Kontaktnamen falsch, man versucht es nochmal, gibt auf, wartet bis zur Ampel. Was dabei passiert, ist genau das, was nicht passieren soll. Mit dem CarPlay Update lässt sich WhatsApp erstmals nativ im Auto nutzen. JZ-Überblick (Kurz und knackig): WhatsApp ist jetzt offiziell als native CarPlay‑App verfügbar: kein Beta‑Trick, kein Siri‑Workaround mehr Drei Tabs im Auto: Chats, Anrufe, Favoriten: optimiert für möglichst wenig Ablenkung Sicherheit first: Keine Chatverläufe zum Lesen während der Fahrt, Antworten nur per Diktat Neue Messenger‑Features parallel: Gruppen‑Vorschläge per @‑Erwähnung, neue Status‑Übersicht, Fortschritte bei Nutzernamen Android war früher dran: WhatsApp lief schon länger über Android Auto, iOS zieht jetzt mit echter CarPlay‑App nach WhatsApp hat jetzt eine ...

Das Ende einer Ära: Amazon schickt alte Kindle Modelle in den Ruhestand

Ab dem 20. Mai 2026 können bestimmte ältere Kindle-Modelle keine neuen Bücher mehr herunterladen. Amazon hat es in einer E-Mail an betroffene Nutzer bestätigt, später auch gegenüber The Verge. Bereits heruntergeladene Bücher bleiben lesbar. Neue kaufen, erneut laden, über die Cloud synchronisieren, das geht nicht mehr. JZ-Überblick (Kurz und knackig): Amazon kappt ab 20. Mai 2026 den Download‑Support für Kindle‑Reader und Fire‑Tablets vor Baujahr 2012 Bereits installierte Bücher bleiben lesbar, neue Downloads aber nicht mehr möglich Betroffen sind u. a. Kindle 1 (2007), Kindle 2, Kindle Keyboard, Kindle DX, frühe Fire‑Tablets Grund: veraltete Sicherheitsstandards und alte Mobilfunk‑/WLAN‑Protokolle Amazon empfiehlt: App, Browser oder neue Geräte nutzen Das Ende einer Ära: Auf älteren Kindle‑Readern lassen sich ab dem 20. Mai 2026 keine neuen Bücher mehr installieren, bereits geladene Titel bleiben nutzbar. Betroffen sind alle Kindle- und Fire-Modelle, die vor 2012 erschienen sind. De...