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Die große Planetenparade: 6 auf einen Streich

Es passiert nicht oft, dass sich so viele Planeten gleichzeitig zeigen. Heute Abend hast du (bei klarem Himmel) die Chance, fast die halbe Nachbarschaft unseres Sonnensystems zu sehen.

Wer ist dabei?

Die „Teilnehmer“ der Parade sind: Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn und Uranus. (Manche Quellen zählen auch Neptun dazu, aber der ist ohne Profi-Teleskop quasi unsichtbar).

Wann und wo musst du schauen?

Das Zeitfenster ist heute extrem kurz:


Beste Zeit: Etwa 30 bis 60 Minuten nach Sonnenuntergang (also ab ca. 18:30 Uhr).

Blickrichtung: Schau Richtung Westen bis Südwesten. Dort sammeln sich die meisten Planeten kurz über dem Horizont.

Der „Anker“: Such die Venus. Sie ist nach dem Mond das hellste Objekt am Himmel und strahlt unübersehbar im Westen. Sie hilft dir, die anderen zu finden.

Was siehst du mit bloßem Auge?

Du brauchst nicht für alles ein Teleskop:

  1. Venus: Extrem hell im Westen.

  2. Jupiter: Strahlt ebenfalls sehr hell, steht aber etwas höher im Südosten.

  3. Saturn: Leuchtet mit einem leicht gelblichen Licht in der Nähe der Venus.

  4. Mars: Etwas rötlicher, meistens auch gut erkennbar.

  5. Merkur: Das ist die Challenge! Er steht sehr tief am Horizont und verschwindet als Erster.

  6. Uranus/Neptun: Hier wird’s schwierig. Für Uranus brauchst du mindestens ein gutes Fernglas, für Neptun ein echtes Teleskop.

Der Jonas-Faktor (Tipp): Wenn du heute Abend draußen bist, schnapp dir kurz dein Handy und eine App wie „SkyView“ oder „Stellarium“. Damit kannst du dein Handy einfach in den Himmel halten und siehst genau, welcher Lichtpunkt welcher Planet ist.







Von: Jonas
Quelle: Star Walk ,Vito Technology, ZDFheute,Spektrum der Wissenschaft , Kölner Stadt-Anzeiger
Bildquelle: Ryan Hutton auf Unsplash
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