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Kanzler Merz in China: Airbus-Milliarden und klare Kante

Friedrich Merz beendet heute seinen ersten China-Besuch als Bundeskanzler. Im Gepäck hat er einen Mega-Deal für die europäische Industrie, aber die Stimmung in Peking war alles andere als ein gemütlicher Kaffeeklatsch. Merz hat deutlich gemacht, dass die Zeiten der einseitigen Abhängigkeit vorbei sind.

Der Mega-Deal: Airbus hebt ab

Das ist die Schlagzeile, die heute die Börsen befeuert: China plant eine Großbestellung bei Airbus.

Umfang: Es geht um bis zu 120 Flugzeuge. Das ist ein massives Signal für den Standort Europa.

Hintergrund: Merz wurde von einer riesigen Wirtschaftsdelegation begleitet (die größte seit Merkels Zeiten). Neben Airbus gab es auch Einigungen im Bereich Schweinefleisch-Exporte und Kooperationen beim Klimaschutz.

Fairer Handel oder gar keiner

Trotz der Milliarden-Deals hat Merz kein Blatt vor den Mund genommen. Er hat drei kritische Punkte direkt bei Staatschef Xi Jinping angesprochen:

Handelsdefizit: Deutschland importiert viel mehr aus China als umgekehrt (Defizit von über 80 Mrd. Euro). Merz forderte: „China muss liefern beim Thema fairer Wettbewerb.“

Ukraine-Krieg: Er appellierte an Xi, seinen Einfluss auf Putin zu nutzen, um den Krieg zu beenden. Signale aus China würden in Moskau sehr ernst genommen.

Marktzugang: Deutsche Firmen sollen in China die gleichen Chancen haben wie chinesische Firmen in Deutschland.


Meinung: Merz macht genau das, was er versprochen hat: „Wandel durch Handel“, aber mit deutlich mehr Rückgrat. Er nutzt den Airbus-Deal als Türöffner, um danach die unangenehmen Themen wie das Handelsdefizit und die Ukraine auf den Tisch zu knallen. Dass er in Peking so offen von „Ungleichgewichten“ spricht, ist mutig. Es zeigt: Deutschland will den chinesischen Markt, lässt sich aber nicht mehr alles gefallen. Für die Wirtschaft in Deutschland ist der Airbus-Auftrag jedenfalls ein verfrühtes Ostergeschenk.








Von: Jonas
Quelle:Presseerklärung der Bundesregierung (25./26.02.2026), Berichte von Tagesschau und Handelsblatt.
Bildquelle: Daniel Eledut auf Unsplash
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