Die neuesten Untersuchungen von internationalen Medien (wie der New York Times und BBC) sowie erste interne Berichte aus dem US-Verteidigungsministerium werfen ein neues, sehr konkretes Licht auf die Katastrophe vom 28. Februar.
Der wahre Grund: Veraltete Geheimdienstdaten
Es verdichten sich die Hinweise, dass der Angriff ein fataler Irrtum der US-Streitkräfte war. Die Schule Shajareh Tayyebeh befand sich auf einem Gelände, das früher direkt zu einer Basis der Iranischen Revolutionsgarden gehörte.
Die Theorie: US-Investigativjournalisten haben Fragmente von Tomahawk-Marschflugkörpern vor Ort identifiziert. Es wird vermutet, dass veraltete Zielkoordinaten verwendet wurden, die das Schulgebäude immer noch als militärische Anlage führten.Trumps Reaktion und die Untersuchung
US-Präsident Donald Trump hat am Montag (09.03.) offiziell eine Prüfung angekündigt. Seine Aussage: „Was immer bei dem Bericht rauskommt, ich bin willens, mit diesem Bericht zu leben.“
Das ist ein extremer Kurswechsel, da er am ersten Kriegstag noch dem Iran selbst die Schuld gegeben hatte.Kriegsverbrechen im Raum?
Die UN-Menschenrechtsbehörde in Genf prüft den Vorfall bereits als potenzielles Kriegsverbrechen. Auch wenn es ein „Versehen“ war, gilt völkerrechtlich: Ein ziviles Ziel muss vor einem Angriff zweifelsfrei identifiziert werden. Die Tatsache, dass die Schule klar von der angrenzenden Marinebasis getrennt war, macht die Verteidigung der Angreifer extrem schwierig.
Mein Fazit: Es sieht leider danach aus, dass die Mädchen von Minab Opfer einer technologischen und geheimdienstlichen Fehlleistung wurden. Dass der Angriff genau zum Schichtwechsel (zwischen 10:00 und 10:45 Uhr) stattfand, als die meisten Kinder im Gebäude waren, macht das Ganze nur noch schrecklicher. Es bleibt abzuwarten, ob die USA die Verantwortung offiziell übernehmen oder ob es bei "Ermittlungen dauern an“ bleibt.
Kommentare
Kommentar veröffentlichen
Kommentar