Was ist das exakte Alter unseres Universums? Jahrelang dachten wir, wir hätten die Formel geknackt, doch neue Daten der Gaia-Mission werfen nun ein völlig unerwartetes Licht auf die Ursprünge von Raum und Zeit.
Was ist passiert?
Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hat mit ihrem Gaia-Weltraumteleskop die bisher präziseste Kartierung unserer Milchstraße erstellt. Indem sie Milliarden von Sternen exakt vermessen haben, konnten Astronomen die Abstände und Bewegungen im All besser bestimmen als je zuvor.
Das Problem mit dem Alter:
Das Alter des Universums berechnet sich unter anderem aus der sogenannten Hubble-Konstante, also der Geschwindigkeit, mit der sich das Universum ausdehnt. Fakt ist: Verschiedene Messmethoden liefern unterschiedliche Ergebnisse (die sogenannte „Hubble-Spannung“). Gaia-Daten zeigen uns jetzt, dass wir vielleicht einen grundlegenden Denkfehler bei der Entfernungsbestimmung haben.
Warum das unser Wissen verändert:
Neue Distanzmessung:Kein Fehler, sondern eine Entdeckung: Viele Astrophysiker glauben nicht mehr an einen Messfehler, sondern an neue Physik. Das könnte bedeuten, dass wir Dinge wie Dunkle Energie oder die Grundstruktur der Zeit völlig neu bewerten müssen.
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